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	<title>Comments on: Du sollst deinen Chef ertragen</title>
	<link>http://blog.my-skills.com/2007/03/22/du-sollst-deinen-chef-ertragen.html</link>
	<description>Kommunikation im Business</description>
	<pubDate>Fri, 05 Dec 2008 07:53:54 +0000</pubDate>
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		<title>By: Andreas</title>
		<link>http://blog.my-skills.com/2007/03/22/du-sollst-deinen-chef-ertragen.html#comment-151</link>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Mar 2007 18:50:55 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog.my-skills.com/2007/03/22/du-sollst-deinen-chef-ertragen.html#comment-151</guid>
		<description>"ertragen" ist mMn  eher das falsche Wort. Kompromissbereitschaft, Achtung und Loyalität sollten es vielleicht besser treffen.

Eine Firma ist üblicherweise kein basisdemokratischer Debattierklub, sondern ein Ozeandampfer, bei dem der Kapitän die Richtung vorgibt, und sein Führungsteam dafür zu sorgen hat, dass alle in die gleiche Richtung rudern. Dabei ist es manchmal wichtig, Entscheidungen zeitnah umzusetzen, statt stundenlang darüber zu debattieren ...

Wenn ich die Entscheidung meines Chefs für falsch halte, muss ich mit meinem Chef darüber diskutieren, um ihn davon zu überzeugen. Wie gut das geht, hängt von der aktuellen Situation/Entscheidung und dem persönlichen vertrauens- verhältnis mit meinem Chef ab. Aber im Endeffekt muss ich die Entscheidung meines Chefs Respektieren, und versuchen diese so gut es geht umzusetzen. Dazu gehört auch ggf. meine eigenen Zweifel Dritten gegenüber für mich zu behalten. Ich schulde meinem Chef und dem Unternehmen Loyalität. Kompromisslosigkeit ist nicht immer angebracht.

Wenn ich die Entscheidung meines Chefs für untragbar und falsch halte (aus meiner oder der Sicht des Unternehmens), und mit ihm darüber nicht mehr reden kann, habe ich die Pflicht zur "Meuterei" (ganz offen, aber nicht über langwierige Intrigen), um zum Unternehmenswohl meinen Chef zu  entmachten. Wenns nichts klappt werde ich halt geviertelt und über Bord geworfen ...

Wenn ich wiederholt mit meinem Chef keinen gemeinsamen Standpunkt finden kann, oder jener etwas von mir verlangt, was ich für völlig untragbar halte, sollte ich vielleicht auch meinen Hut nehmen und gehen, statt mich verbiegen zu lassen oder nach einer Meuterei über Bord geworfen zu werden.

Solche Reaktionen hängen natürlich auch immer von der Situation ab. Wenn der Kapitän gerade akut auf einen Existenzbedrohenden Eisberg zusteuert, sollte die Re-Aktion eine andere sein, als wenn die Rum-Rationen für die Leicht-Matrosen minimal verkleinert werden ...

(war jetzt mal etwas überspitzt...)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;ertragen&#8221; ist mMn  eher das falsche Wort. Kompromissbereitschaft, Achtung und Loyalität sollten es vielleicht besser treffen.</p>
<p>Eine Firma ist üblicherweise kein basisdemokratischer Debattierklub, sondern ein Ozeandampfer, bei dem der Kapitän die Richtung vorgibt, und sein Führungsteam dafür zu sorgen hat, dass alle in die gleiche Richtung rudern. Dabei ist es manchmal wichtig, Entscheidungen zeitnah umzusetzen, statt stundenlang darüber zu debattieren &#8230;</p>
<p>Wenn ich die Entscheidung meines Chefs für falsch halte, muss ich mit meinem Chef darüber diskutieren, um ihn davon zu überzeugen. Wie gut das geht, hängt von der aktuellen Situation/Entscheidung und dem persönlichen vertrauens- verhältnis mit meinem Chef ab. Aber im Endeffekt muss ich die Entscheidung meines Chefs Respektieren, und versuchen diese so gut es geht umzusetzen. Dazu gehört auch ggf. meine eigenen Zweifel Dritten gegenüber für mich zu behalten. Ich schulde meinem Chef und dem Unternehmen Loyalität. Kompromisslosigkeit ist nicht immer angebracht.</p>
<p>Wenn ich die Entscheidung meines Chefs für untragbar und falsch halte (aus meiner oder der Sicht des Unternehmens), und mit ihm darüber nicht mehr reden kann, habe ich die Pflicht zur &#8220;Meuterei&#8221; (ganz offen, aber nicht über langwierige Intrigen), um zum Unternehmenswohl meinen Chef zu  entmachten. Wenns nichts klappt werde ich halt geviertelt und über Bord geworfen &#8230;</p>
<p>Wenn ich wiederholt mit meinem Chef keinen gemeinsamen Standpunkt finden kann, oder jener etwas von mir verlangt, was ich für völlig untragbar halte, sollte ich vielleicht auch meinen Hut nehmen und gehen, statt mich verbiegen zu lassen oder nach einer Meuterei über Bord geworfen zu werden.</p>
<p>Solche Reaktionen hängen natürlich auch immer von der Situation ab. Wenn der Kapitän gerade akut auf einen Existenzbedrohenden Eisberg zusteuert, sollte die Re-Aktion eine andere sein, als wenn die Rum-Rationen für die Leicht-Matrosen minimal verkleinert werden &#8230;</p>
<p>(war jetzt mal etwas überspitzt&#8230;)</p>
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