Archiv: Juni 2008

Deutsche Unternehmen sind zu deutsch

Gerald Petersen am Mittwoch, 25. Juni 2008

„Löscher hält Siemens für zu deutsch“ titelt die FTD heute (25.6.2008). Der Konzernchef beklagt im Interview die mangelnde Internationalität seines Managements: „Unsere 600 Spitzenmanager sind vorwiegend weiße deutsche Männer. Wir sind zu eindimensional.“ Die Message ist klar: Wir wollen mehr Manager aus anderen Kulturkreisen und mehr Frauen in Managementpositionen.
Hier geht es um Diversität. Diversität […]

Das Spiel dauert 90 Diamanten

Jens Kummermehr am Freitag, 20. Juni 2008

Meine Frau hat mich gefragt, was eigentlich die Aufgabe von Oliver Bierhoff bei der Nationalmannschaft ist. Ach so, der ist der Manager. Ja und was macht der da. Ähm, dann denke ich an eine Szene aus Sönke Wortmanns Sommermärchen, wo Bierhoff vor seinem Laptop sitzt und lese in Wikipedia, dass er…
„…neben seiner Profi-Laufbahn ein wirtschaftswissenschaftliches […]

Die Hotline, die Verrückte macht!

Jens Kummermehr am Samstag, 14. Juni 2008

Sich über die Bahn und ihren Kundenservice aufzuregen ist sicherlich keine Heldentat und es gibt neben dem Wetter und den aktuellen Fußball weniges, was einen so unverfänglichen Smalltalkgehalt hat, wie eben die Bahn. Und angesichts von existenzbedrohenden Problemen, die die Bahn eben auch verursacht, ist alles weitere wirklich nur kleines Gerede. Aber im Blickpunkt Kommunikation […]

Reziprozität im Praxiseinsatz

Gerald Petersen am Montag, 9. Juni 2008

Wenn uns jemand einen Gefallen tut, sind wir geneigt, diesen Gefallen zu erwidern. Diese Reziprozitätsregel ist ein Merkmal menschlichen Zusammenlebens.
Reiner Altruismus hat sich in unserer Evolution nicht bewährt. Bewährt hat sich dagegen das Prinzip “Wie du mir, so ich dir”. (Prof. Dr. Franz M. Wuketits, in Psychologie Heute 2/2008, S. 78)
Die psychologische Wirkung der Reziprozität […]

Reziprozität – wenn jemand Ihnen eine Cola schenkt

Gerald Petersen am Freitag, 6. Juni 2008

Der Psychologe Dennis Regan führte 1971 ein Experiment durch. Eine Versuchsperson sollte an einer Studie zum „Kunstverständnis“ mitwirken. Das wahre Experiment hatte jedoch ein anderes Thema. Eine zweite Person im Warteraum war nur scheinbar ein Versuchsteilnehmer, in Wirklichkeit war sie Regans Assistent. Zwei Untersuchungsbedingungen zeigten besonders interessante Ergebnisse. In einigen Fällen tat der Assistent unserer […]



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