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	<title>Kommentare zu: Verlier&#8217; nicht die Köpfe!</title>
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	<description>Kommunikation im Business</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Feb 2012 12:57:30 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Kommunikation in der Krise - My Skills - Krise, Kurzarbeit, Angst, Kündigung, Mitarbeiter</title>
		<link>http://blog.my-skills.com/2008/11/04/verlier-nicht-die-koepfe.html#comment-7565</link>
		<dc:creator>Kommunikation in der Krise - My Skills - Krise, Kurzarbeit, Angst, Kündigung, Mitarbeiter</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2009 09:23:20 +0000</pubDate>
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		<description>[...] In solchen Situationen kommt es für die Unternehmen darauf an, Survivor-Sickness (eine Art Belastungsstörung der &#8220;Überlebenden&#8221;, d.h. nicht gekündigten Mitarbeiter), Angststarre und Motivationsverlust zu minimieren. Dennoch gibt es immer wieder Unternehmenslenker, die solche Tendenzen noch verstärken, weil sie z.B. viel zu lange warten, bis Sie den Mitarbeitern ihre Pläne bekannt geben. Das wirkt unehrlich und schürt Misstrauen und Ängste. Und gerade die besten Mitarbeiter suchen sich einen anderen Arbeitgeber (siehe auch: Verlier&#8217; nicht die Köpfe!). [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] In solchen Situationen kommt es für die Unternehmen darauf an, Survivor-Sickness (eine Art Belastungsstörung der &#8220;Überlebenden&#8221;, d.h. nicht gekündigten Mitarbeiter), Angststarre und Motivationsverlust zu minimieren. Dennoch gibt es immer wieder Unternehmenslenker, die solche Tendenzen noch verstärken, weil sie z.B. viel zu lange warten, bis Sie den Mitarbeitern ihre Pläne bekannt geben. Das wirkt unehrlich und schürt Misstrauen und Ängste. Und gerade die besten Mitarbeiter suchen sich einen anderen Arbeitgeber (siehe auch: Verlier&#8217; nicht die Köpfe!). [...]</p>
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		<title>Von: Ulrich E. Hinsen</title>
		<link>http://blog.my-skills.com/2008/11/04/verlier-nicht-die-koepfe.html#comment-5411</link>
		<dc:creator>Ulrich E. Hinsen</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Nov 2008 19:49:47 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Herr Petersen.

Die Zusammenhänge, die Sie in Ihrem Beitrag schildern, sind wohlbekannt und gelten auch für Deutschland. In unserer Beratungsarbeit erlebe ich allzu häufig, wie eng die Verbindungen zwischen Trennungen und Bindungen ausfallen. Der Vorstand einer Sparkasse meinte vor einigen Tagen zu mir: &quot;Hätte man uns auf die Wirkungen von Trennungen für die verbleibenden Mitarbeiter (survivors)  aufmerksam gemacht, so wären wir zumindest behutsamer mit der Trennung umgegangen.&quot; (Trennungsmanagement)

Dem gegenüber steht Retentionmanagement, also der gezielte Versuch,  Mitarbeiter halten. Und das macht nicht nur wirtschaftlich Sinn: Klar, ungewollte Fluktuation ist zunächst einmal ein hoher Kostenfaktor. Die Produktivität wechselwilliger Mitarbeiter sinkt, die neuer Mitarbeiter erreicht häufig erst nach Monaten oder Jahren das Niveau des Vorgängers. Hinzu kommen die Kosten für die Personalsuche, inklusive der Sozialisationsleistungen wie Hotelkosten usw., die regelmäßig anfallen, wenn eine Neubesetzung einen Umzug erfordert. Außerdem schraubt sich durch Neubesetzungen in der Regel das Gehaltsniveau in die Höhe: Etwa weil neue Mitarbeiter, die von Mitbewerbern abgeworben werden, das Wechselrisiko nur gegen einen „Risikozuschlag“ eingehen. Viel gravierender als diese zahlenmäßig fassbaren Kosten kann sich allerdings der Know-how-Verlust auswirken, sofern es für den Mitarbeiter, der das Unternehmen verlässt, kein „Back-up“ gibt. Geradezu gefährlich wird es, wenn der ausscheidende Leistungsträger über erfolgsrelevante persönliche Kundenkontakte verfügt und diese „mitnimmt“ ... 

Insofern: Danke für Ihre Hinweise.

Grüße aus Köln
Ulrich E. Hinsen
management-radio.de</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Petersen.</p>
<p>Die Zusammenhänge, die Sie in Ihrem Beitrag schildern, sind wohlbekannt und gelten auch für Deutschland. In unserer Beratungsarbeit erlebe ich allzu häufig, wie eng die Verbindungen zwischen Trennungen und Bindungen ausfallen. Der Vorstand einer Sparkasse meinte vor einigen Tagen zu mir: &#8220;Hätte man uns auf die Wirkungen von Trennungen für die verbleibenden Mitarbeiter (survivors)  aufmerksam gemacht, so wären wir zumindest behutsamer mit der Trennung umgegangen.&#8221; (Trennungsmanagement)</p>
<p>Dem gegenüber steht Retentionmanagement, also der gezielte Versuch,  Mitarbeiter halten. Und das macht nicht nur wirtschaftlich Sinn: Klar, ungewollte Fluktuation ist zunächst einmal ein hoher Kostenfaktor. Die Produktivität wechselwilliger Mitarbeiter sinkt, die neuer Mitarbeiter erreicht häufig erst nach Monaten oder Jahren das Niveau des Vorgängers. Hinzu kommen die Kosten für die Personalsuche, inklusive der Sozialisationsleistungen wie Hotelkosten usw., die regelmäßig anfallen, wenn eine Neubesetzung einen Umzug erfordert. Außerdem schraubt sich durch Neubesetzungen in der Regel das Gehaltsniveau in die Höhe: Etwa weil neue Mitarbeiter, die von Mitbewerbern abgeworben werden, das Wechselrisiko nur gegen einen „Risikozuschlag“ eingehen. Viel gravierender als diese zahlenmäßig fassbaren Kosten kann sich allerdings der Know-how-Verlust auswirken, sofern es für den Mitarbeiter, der das Unternehmen verlässt, kein „Back-up“ gibt. Geradezu gefährlich wird es, wenn der ausscheidende Leistungsträger über erfolgsrelevante persönliche Kundenkontakte verfügt und diese „mitnimmt“ &#8230; </p>
<p>Insofern: Danke für Ihre Hinweise.</p>
<p>Grüße aus Köln<br />
Ulrich E. Hinsen<br />
management-radio.de</p>
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