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	<title>My Skills</title>
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	<description>Kommunikation im Business</description>
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		<title>Was Stefan Kuntz zu raten ist!</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 07:20:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Kummermehr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[1. FC Kaiserslautern]]></category>
		<category><![CDATA[9. Mai]]></category>
		<category><![CDATA[AOMV]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationspsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Kuntz]]></category>

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		<description><![CDATA[Das war die teuerste Saison aller Zeiten. 34,58 € musste ich mit meiner Dauerkarte pro Heimtor berappen. Eine Saison zum Vergessen. Während sich die einen in ihrem „Mia san mia“ selbstverliebt kreiseln, kriselt es gewaltig bei dem so schönen Traditionsverein 1. FC Kaiserslautern. Einher mit dem sportlichen Misserfolg eilt das Misstrauen in die Führung. Transfers [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das war die teuerste Saison aller Zeiten. 34,58 € musste ich mit meiner Dauerkarte pro Heimtor berappen. Eine Saison zum Vergessen. Während sich die einen in ihrem „Mia san mia“ selbstverliebt kreiseln, kriselt es gewaltig bei dem so schönen Traditionsverein<a href="http://www.fck.de/de/startseite_.html" target="_blank"> 1. FC Kaiserslautern</a>.</p>
<p>Einher mit dem sportlichen Misserfolg eilt das Misstrauen in die Führung. Transfers werden wirtschaftlich und sportlich hinterfragt. Wie Posten vergeben werden und welche Spielerberater den Ton angeben, wird heiß in <a href="http://www.der-betze-brennt.de/" target="_blank">Internetforen </a>und am Rande des Betzenbergs diskutiert. So heiß, dass die Führung – allen voran der Vorstandsvorsitzende Stefan Kuntz und der Aufsichtsratsvorsitzende Prof. Dr. Dieter Rombach – zur außerordentlichen Mitgliederversammlung am 9. Mai geladen haben.</p>
<p>Was ist in dieser Situation und der Gemengelage an Misstrauen, Enttäuschung und Wut Stefan Kuntz aus kommunikationspsychologischer Sicht zu raten?</p>
<ol>
<li>Stefan Kuntz sollte die Verantwortung für die transparente Darstellung seiner Entscheidungen übernehmen. D. h. er darf nicht den Mitgliedern, die Schuld geben, Dinge falsch zu verstehen und verstehen zu wollen. Er ist verantwortlich dafür den Mitgliedern verständlich zu machen, warum man vor Beginn der Rückrunde glaubte, dass ein Yahia besser verteidigt als Amedick oder ein Wagner  mehr Tore schießt als Nemec.</li>
<li>Stefan Kuntz sollte klarmachen, was er aus der Saison 2011/ 12 für sich gelernt hat und welche Konsequenzen er aus diesem Lernprozess für die Saison 2012/ 13 ableitet.</li>
<li>Stefan Kuntz darf keine Schuld alten verdienten Weggefährten zuweisen. Natürlich gibt es viele Verantwortliche für einen Abstieg. Aber nun die Schuld derjenigen darzustellen, die nicht mehr beim Verein sind, zeigt keine Größe und vor allen Dingen ist dieses Verhalten nicht mehr änderbar, im Gegensatz zum eigenen.</li>
<li>Stefan Kuntz muss ehrlich klar machen, dass er Verständnis für die aufgebrachte Volksseele hat. Das darf nicht im Sinne von „verstehe, aber…“ gehen, sondern „Meine Sicht der Dinge sind die, so wie ich verstehe, sehen Teile der Mitglieder die Dinge so, wie kommen wir zusammen?“</li>
<li>Stefan Kuntz sollte eine Vision präsentieren und anhand dieser seine Entscheidungen erklären können. Was macht den FCK 2012/ 13 aus? Was für Charaktere stehen da auf den Platz? Welcher Fußball wird gespielt? Wie schaffe ich die Integration von Spielern?</li>
</ol>
<p>Alles nicht einfach. Wir wünschen für die nächste Saison ein glücklicheres Händchen, Nachvollziehbarkeit, Zusammenhalt der Interessensgruppen des FCKs und vor allem billigere Heimtore. Bitte!</p>

	<p>Tags: <a href="http://blog.my-skills.com/tag/1-fc-kaiserslautern/" title="1. FC Kaiserslautern" rel="tag nofollow">1. FC Kaiserslautern</a>, <a href="http://blog.my-skills.com/tag/9_-mai/" title="9. Mai" rel="tag nofollow">9. Mai</a>, <a href="http://blog.my-skills.com/tag/aomv/" title="AOMV" rel="tag nofollow">AOMV</a>, <a href="http://blog.my-skills.com/tag/kommunikationspsychologie/" title="Kommunikationspsychologie" rel="tag nofollow">Kommunikationspsychologie</a>, <a href="http://blog.my-skills.com/tag/stefan-kuntz/" title="Stefan Kuntz" rel="tag nofollow">Stefan Kuntz</a></p>

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</ul>

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		<title>Business Model Generation, eine Verlosung</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 18:10:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Kummermehr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Business Model Generation]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsmodell]]></category>

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		<description><![CDATA[Wäre Apple ein Schriftsteller, so oder so ähnlich würde er oder sie wohl ein Buch schreiben. Business Model Generation von Alexander Osterwalder und Yves Pigneur ist ein großer Haufen Spaß zum Lesen und bei allem bleibt genug Informationswert hängen. „Das Handbuch für Visionäre, Spielveränderer und Herausforderer“ (so der Untertitel) stellt uns eine Systematik vor, wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wäre A<a href="http://astore.amazon.de/soft-skills-21/detail/359339474X" target="_blank"><img class="alignright size-medium wp-image-1701" src="http://blog.my-skills.com/wp-content/uploads/2012/04/bmg-300x214.jpg" alt="" width="300" height="214" /></a>pple ein Schriftsteller, so oder so ähnlich würde er oder sie wohl ein Buch schreiben. <a href="http://astore.amazon.de/soft-skills-21/detail/359339474X" target="_blank">Business M</a><a href="http://astore.amazon.de/soft-skills-21/detail/359339474X" target="_blank">odel Generation</a> von <strong>Alexander Osterwalder </strong>und <strong>Yves Pigneur </strong>ist ein großer Haufen Spaß zum Lesen und bei allem bleibt genug Informationswert hängen.</p>
<p>„Das Handbuch für Visionäre, Spielveränderer und Herausforderer“ (so der Untertitel) stellt uns eine Systematik vor, wie Organisationen Werte schaffen, vermitteln und erfassen. Ein Geschäftsmodell wird anhand von neun zentralen Themen (u. a. Kundensegmente, Wertangebote und Einnahmequellen) auf einer Leinwand (Canvas) abgebildet. Eine sehr gute Zusammenfassung finden Sie hierzu bei <a href="http://blog.seedmatch.de/2011/02/28/business-model-generation/" target="_blank">Seedmatch</a>.</p>
<p>Was besonders viel Spaß macht, sind die zahllosen Beispiele von Firmen anhand derer die Canvas angewendet wird. Wie veränderte Apple, Google oder Amazon das Geschäft. Was machen Telekommunikationsfirmen, wie entwickelte sich Skype oder Procter &amp; Gamble weiter. Geschäftsmodelle von Lego oder Privatbanken oder Gillette werden einleuchtend, nachvollziehbar und erfrischend dargestellt.  Sehr, sehr clever.</p>
<p>Falls Sie neugierig geworden sind, <strong>wir verlosen das Buch</strong>. Was ist zu tun? Schreiben Sie einen Kommentar bis zum 28. April 2012, welche drei Skills / Fertigkeiten benötigt werden, um ein Geschäftsmodell aufzustellen.</p>
<p>Viel Glück.</p>

	<p>Tags: <a href="http://blog.my-skills.com/tag/business-model-generation/" title="Business Model Generation" rel="tag nofollow">Business Model Generation</a>, <a href="http://blog.my-skills.com/tag/geschaeftsmodell/" title="Geschäftsmodell" rel="tag nofollow">Geschäftsmodell</a></p>

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		<title>African Prints in Fashion – ein Interview mit Ms K</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Apr 2012 06:33:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Kummermehr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[African Prints in Fashion]]></category>
		<category><![CDATA[Blog Skills]]></category>
		<category><![CDATA[Ms K]]></category>

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		<description><![CDATA[Manche Blogs kommen, manche Blogs gehen und manche Blogs bleiben. Das ist nicht nur im Bereich der Business-Kommunikationsblogs so, sondern auch im Bereich Mode. The Sartorialist bleibt, Vice Do’s and Dont’s bleibt, ja und African Prints in Fashion ist gekommen, um zu bleiben. Ein Blog, der von der mysteriösen Ms K mit viel Herzblut und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanprintsinfashion.blogspot.de/" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-1687" src="http://blog.my-skills.com/wp-content/uploads/2012/04/APiF-Black.png.jpg" alt="" width="184" height="184" /></a>Manche Blogs kommen, manche Blogs gehen und manche Blogs bleiben. Das ist nicht nur im Bereich der Business-Kommunikationsblogs so, sondern auch im Bereich Mode. <a href="http://www.thesartorialist.com/" target="_blank">The Sartorialist </a>bleibt, <a href="http://www.vice.com/dos-and-donts" target="_blank">Vice Do’s and Dont’s </a>bleibt, ja und <a href="http://africanprintsinfashion.blogspot.de/" target="_blank">African Prints in Fashion </a>ist gekommen, um zu bleiben.</p>
<p>Ein Blog, der von der mysteriösen <strong>Ms K </strong>mit viel Herzblut und Sinn für Schönheit vorangetrieben wird. Wir haben keine Kosten und Mühen gescheut und nach der Entlüftung des <a href="http://www.n24.de/news/newsitem_7838083.html" target="_blank">Simpsons Springfield Geheimnis, </a>auch die Identität von Ms K entdeckt. Nicht um sie publik zu machen, sondern um ihr Fragen, zu der Gestaltung eines erfolgreichen Blogs zu stellen.</p>
<p><strong>Wann ist für Dich Dein Blog erfolgreich? Was sind Deine Kriterien?<br />
</strong></p>
<blockquote><p>Ich finde es toll, aktive Leser zu haben, die Kommentare abgeben und Artikel über ihre Social Networks verbreiten. Natürlich check ich auch täglich die Blogstatistik um zu sehen, wie viele User und Seitenaufrufe ich habe und woher die Leser kommen.<br />
<strong></strong></p></blockquote>
<p><strong>Was war bisher die schönste Erfahrung für Dich?<br />
</strong></p>
<blockquote><p>Ich habe meinen Blog ja erst im Sommer 2011 gestartet, daher freue ich mich wenn andere &#8220;more seasoned&#8221; Blogger mir positives Feedback geben. Highlights sind auch, wenn etablierte Designer einwilligen, mir ein Interview zu geben, wie beispielsweise <a href="http://africanprintsinfashion.blogspot.com/2011/12/my-pieces-command-attention-interview.html" target="_blank">Anita Quansah</a>, <a href="http://africanprintsinfashion.blogspot.com/2011/12/afropolitan-fashion-from-adama-paris.html" target="_blank">Adama Paris</a> oder <a href="http://africanprintsinfashion.blogspot.de/2012/03/print-creator-banke-kuku.html" target="_blank">Banke Kuku</a>.<br />
<strong></strong></p></blockquote>
<p><strong>Woher bekommst Du Deine Informationen?<br />
</strong></p>
<blockquote><p>Research! Interessanten Content für den Blog zu beschaffen, ist harte Arbeit. Ich lese viele Magazine und verfolge andere Fashion Blogs und Websites, um up to date zu bleiben. <a href="http://pinterest.com/" target="_blank">Pinterest </a>und <a href="https://www.tumblr.com/" target="_blank">Tumbler </a>sind tolle Inspirationsgeber, hier stolpere ich immer wieder über neue Themen. Inzwischen bekomme ich auch direkte Anfragen von Designern, ob ich ihre neue Kollektion featuren will. Und wenn mir gar nichts mehr einfällt dann suche ich nach einer Inspiration auf der Straße oder in meinem Kleiderschrank <img src='http://blog.my-skills.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
<strong></strong></p></blockquote>
<p><strong>Welche Skills braucht man, um einen Blog erfolgreich zu gestalten?<br />
</strong></p>
<blockquote><p>Durchhaltevermögen und einen gewissen Mitteilungsdrang &#8211; allerdings sollte der zielgruppengerecht sein. Ein individueller Touch ist wichtig, damit sich die Leser mit einem identifizieren können und der Blog sich von anderen differenziert. Um es mit zwei Marketing Modebegriffen auszudrücken: Humanizing &amp; Storytelling. Die Leser verlangen regelrecht danach. Am Anfang habe ich z.B. in der Kategorie „What I wore“ nur Bilder gepostet und Leser haben dann nachgefragt „Wo warst Du genau?“ „Was hast Du da gemacht?“  „Welche Accessories hast Du dazu getragen?“ Seither versuche ich, die Beiträge persönlicher zu gestalten.</p></blockquote>
<p><strong>Welche Tipps hast Du noch für Blogschreiber?<br />
</strong></p>
<blockquote><p>Vernetzen. Über andere Networks (offline wie online) habe ich viele neue Inspirationen erhalten. Professionelle Networks, wie in meinem Fall Independent Fashion Bloggers, ist eine super Informationsquelle wenn es um Innovationen und Erfahrungsaustausch geht. Die Sichtbarkeit des Blogs auf anderen Networks &amp; Plattformen ist auch sehr wichtig. Dank <a href="http://pinterest.com/MsKNY/" target="_blank">Pinterest</a>, <a href="http://www.tumblr.com/blog/apif" target="_blank">Tumbler</a>, <a href="http://twitter.com/#!/MsK_NY" target="_blank">Twitter </a>und der <a href="https://www.facebook.com/AfricanPrintsFashion " target="_blank">Facebook Fan Page</a> habe ich jetzt fast 2000 Leser.</p></blockquote>
<p>Vielen Dank für die Antworten und weiterhin viel Erfolg, Ms K.</p>

	<p>Tags: <a href="http://blog.my-skills.com/tag/african-prints-in-fashion/" title="African Prints in Fashion" rel="tag nofollow">African Prints in Fashion</a>, <a href="http://blog.my-skills.com/tag/blog-skills/" title="Blog Skills" rel="tag nofollow">Blog Skills</a>, <a href="http://blog.my-skills.com/tag/ms-k/" title="Ms K" rel="tag nofollow">Ms K</a></p>

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		<title>Gewohnheit im Wohnheim</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 06:19:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Kummermehr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidungen]]></category>
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		<description><![CDATA[Immer die Rittersport weiss + crisp und immer das Landliebe Jogurt und immer die Milch von den Bauern aus dem Breisgau. Immer wieder die gleiche Kaufentscheidung Samstag morgens im Supermarkt. Würde ich meine Entscheidungsprozesse verbalisieren, würde es aus mir selbstwerterhöhend plappern „Kauf ich immer, ist gut so, hab ich ja schon mal so entschieden, muss [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-1673" href="http://blog.my-skills.com/2012/04/10/gewohnheit-im-wohnheim.html/pregnant/"><img class="alignright size-medium wp-image-1673" src="http://blog.my-skills.com/wp-content/uploads/2012/04/Pregnant-300x197.jpg" alt="Pregnant by Frank De Kleine (cc)" width="300" height="197" /></a>Immer die Rittersport weiss + crisp und immer das Landliebe Jogurt und immer die Milch von den Bauern aus dem Breisgau. Immer wieder die gleiche Kaufentscheidung Samstag morgens im Supermarkt. Würde ich meine Entscheidungsprozesse verbalisieren, würde es aus mir selbstwerterhöhend plappern „Kauf ich immer, ist gut so, hab ich ja schon mal so entschieden, muss ja eine gute Entscheidung gewesen sein!“. Und tatsächlich schießt unser Belohnungssystem im Hirn vor Freude, wenn wir Dinge wiederholt machen und dadurch bahnen sich die Synapsen wieder verstärkend fest und fester, bis wir eingefahrene Gewohnheitstiere sind, gefangen in dem, was wir immer tun.</p>
<p><strong>Charles Duhigg </strong>hat das Buch „<strong>The Power of Habit: Why we do what we do in Life and in Business</strong>“ geschrieben. Hier zitiert er Studien, die davon ausgehen, dass 45 % unserer Entscheidungen auf Gewohnheiten basieren. Die bewusste, durchdachte, reflektierte Entscheidung ist eher die Seltenheit. Der gewiefte Verkäufer weiß das &#8211; nicht zuletzt dank dem großen Haufen an Daten durch Payback und Deutschlandcard.</p>
<p>Und wer steht im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit und im Fadenkreuz sämtlicher Marketinginitiativen? Die schwangere Frau und der <a href="http://www.babycenter.de/fotos/solidarschwanger/" target="_blank">co-schwangere Mann</a>. Während der ersten Schwangerschaft beschäftigen sich die werdenden Eltern mit Marken, die sie vorher nur peripher wahrnahmen. Jetzt bilden sich neue Gewohnheiten und Loyalitäten zu Marken werden geprägt. Duhigg zitiert einen Statistiker der Handelskette Target:</p>
<blockquote><p>„We knew that if we could identify them in their second trimester, there’s a good chance we could capture them for years. As soon as they are going to buy diapers from us, they’re going to start buying everything else.”</p></blockquote>
<p>Also liebe Schwangere, jetzt ist die Zeit noch einmal, eine bewusste Entscheidung für oder gegen bestimmte Kinder Produkte zu treffen. Danach werdet Ihr die Produkte toll finden, weil Ihr doch keine falschen Entscheidungen trefft. Die Wahrnehmung wird sich so bahnen, dass das natürlich eh der beste Kinderwagen, das beste Baby-Bay, die beste Wickelkommode, die besten Windeln und eh der beste Baby-Brei sind. Strengt Euch an! Jetzt.</p>

	<p>Tags: <a href="http://blog.my-skills.com/tag/entscheidungen/" title="Entscheidungen" rel="tag nofollow">Entscheidungen</a>, <a href="http://blog.my-skills.com/tag/gewohnheit/" title="Gewohnheit" rel="tag nofollow">Gewohnheit</a>, <a href="http://blog.my-skills.com/tag/schwanger/" title="Schwanger" rel="tag nofollow">Schwanger</a></p>

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	<li><a href="http://blog.my-skills.com/2010/04/06/a-great-marketing-action-show-for-decisions.html" title="A Great Marketing Action Show for Decisions">A Great Marketing Action Show for Decisions</a></li>
</ul>

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		<title>Sind Sie ein Muppet?</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 07:41:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerald Petersen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unternehmenskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Goldman Sachs]]></category>
		<category><![CDATA[Muppets]]></category>

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		<description><![CDATA[Erster Akt: Greg Smith, immerhin Leiter der Sparte Kapital-Derivate (was immer das ist), kündigt bei Goldman Sachs. Der Ex-Banker veröffentlicht sein Kündigungsschreiben in der „New York Times“ (14.3.2012): Why I Am Leaving Goldman Sachs. Smith beklagt, dass die Unternehmenskultur von Goldman Sachs total vor die Hunde gegangen sei. Ausserdem behauptet er, dass einige Top-Manager dieser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erster Akt: <strong>Greg Smith</strong>, immerhin Leiter der Sparte Kapital-Derivate (was immer das ist), kündigt bei Goldman Sachs. Der Ex-Banker veröffentlicht sein Kündigungsschreiben in der „New York Times“ (14.3.2012): <strong><a href="http://www.nytimes.com/2012/03/14/opinion/why-i-am-leaving-goldman-sachs.html?_r=2&amp;pagewanted=all" target="_blank">Why I Am Leaving Goldman Sachs</a></strong>. Smith beklagt, dass die Unternehmenskultur von Goldman Sachs total vor die Hunde gegangen sei. Ausserdem behauptet er, dass einige Top-Manager dieser Bank ihre Kunden als &#8220;<strong>Muppets</strong>&#8221; (britisches Englisch für &#8220;Deppen&#8221;) bezeichnen. Diese Art über Kunden zu reden, finde ich ziemlich verstörend. Aber sehen wir weiter.</p>
<p>Zweiter Akt: An der Wall Street und im Internet findet dieser offene Brief Verbreitung und ein lautes Echo. Es gibt <a href="http://mashable.com/2012/03/14/goldman-sachs-parodies/" target="_blank">eine ganze Reihe von Parodien</a> des Kündigungsschreibens, die beste davon ist wahrscheinlich &#8220;<a href="http://www.thedailymash.co.uk/news/society/why-i-am-leaving-the-empire%252c-by-darth-vader-201203145007/" target="_blank">Why I am leaving the Empire</a>&#8221; von einem gewissen Darth Vader. <strong>Und die Muppets?</strong> Die schlagen zurück. In dem köstlichen Video &#8220;<a href="http://FunnyOrDie.com/m/6oxw" target="_blank">Muppets vs. Goldman Sachs</a>&#8221; (funny or DIE) platzen sie in ein Meeting bei Goldman Sachs. Sie beschweren sich, weil sie sich durch das Verhalten der Banker beleidigt fühlen und fordern Schadensersatz.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://FunnyOrDie.com/m/6oxw" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1665 aligncenter" src="http://blog.my-skills.com/wp-content/uploads/2012/04/Muppets-vs-GS1.jpg" alt="Muppets vs GS" width="500" height="278" /></a></p>
<p>Dritter Akt: Auf Anordnung des Chefs Lloyd Blankfein <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,823289,00.html" target="_blank">scannt</a> Goldman Sachs jetzt interne Mails nach dem Wort &#8220;Muppet&#8221;. Ein Versuch der Schadensbegrenzung. Welche bösen Banker haben Kunden verhöhnt?</p>
<p><strong>Welcher Typ Muppet sind Sie?</strong> Die FTD hat eine <a href="http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:goldman-affaere-gottes-werk-und-muppets-beitrag/70014138.html" target="_blank">Kundentypologie</a> erstellt. Wenn Ihr Bankberater Sie mit den Worten &#8220;Guten Tag, Herr Beaker!&#8221; begrüßt, dann sollte Sie das skeptisch machen.</p>

	<p>Tags: <a href="http://blog.my-skills.com/tag/goldman-sachs/" title="Goldman Sachs" rel="tag nofollow">Goldman Sachs</a>, <a href="http://blog.my-skills.com/tag/muppets/" title="Muppets" rel="tag nofollow">Muppets</a></p>

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		<title>Tipps von David Allen</title>
		<link>http://blog.my-skills.com/2012/03/30/tipps-von-david-allen.html</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Mar 2012 02:17:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Kummermehr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsorganisation]]></category>
		<category><![CDATA[David Allen]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.my-skills.com/?p=1647</guid>
		<description><![CDATA[Der unermüdliche David Allen hat einen Artikel in der New York Times geschrieben: „Paralyzed by Excess of Options“. Hier beschreibt er das Paradoxon, dass immer mehr technologische Tools unsere Arbeit im Büro leichter machen sollen, aber diese nicht selten ein weiteres Steinchen Komplexität in unseren Arbeitsalltag bringen. Wir haben keine angeborenen Fertigkeiten, wie wir die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://astore.amazon.de/soft-skills-21/detail/3492240607" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-1648" src="http://blog.my-skills.com/wp-content/uploads/2012/03/david-allen.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Der unermüdliche <a href="http://www.davidco.com/" target="_blank">David Allen</a> hat einen Artikel in der <strong>New York Times </strong>geschrieben: „Paralyzed by Excess of Options“. Hier beschreibt er das Paradoxon, dass immer mehr technologische Tools unsere Arbeit im Büro leichter machen sollen, aber diese nicht selten ein weiteres Steinchen Komplexität in unseren Arbeitsalltag bringen.</p>
<p>Wir haben keine angeborenen Fertigkeiten, wie wir die vielen Arbeitsoptionen und Komplexitäten kontrollieren, wie wir das richtige tun und wie wir echte Ergebnisse liefern. All das muss erlernt werden. Allen gibt uns Tipps:</p>
<p>•	Erfasse alles was Dich beschäftigt schriftlich. Alles bedeutet alles, sei es aus dem privaten oder dem beruflichen Bereich. Ein Prozess, der bis zu sechs (!) Stunden dauern kann.<br />
•	Mache Dir klar, was die Punkte für Dich bedeuten, welche Bedürfnisse dahinter liegen, welche Ergebnisse Du mit diesen erreichen willst und welche Maßnahmen Du einleiten musst.<br />
•	Maßnahmen, die innerhalb von zwei Minuten erledigt werden können und wichtig sind, sollten unverzüglich durchgeführt werden.<br />
•	Sage „Nicht jetzt!“ zu Dingen, die weniger wichtig sind.<br />
•	Plane pro Woche ein zwei-stündiges Review Deiner Punkte. Bedürfnisse und Interessen ändern sich, wo müssen noch korrektive Maßnahmen eingeleitet werden und was habe ich aus den Augen verloren.</p>
<p>Der Über-Tipp ist „apply these practices with commitment“.  Oder wie uns <a href="http://www.paulweller.com/" target="_blank">Paul Weller</a> auf seiner neuen Platte in den Frühling singt: “Devotion is a key to the lock that holds your dreams”.</p>

	<p>Tags: <a href="http://blog.my-skills.com/tag/arbeitsorganisation/" title="Arbeitsorganisation" rel="tag nofollow">Arbeitsorganisation</a>, <a href="http://blog.my-skills.com/tag/david-allen/" title="David Allen" rel="tag nofollow">David Allen</a>, <a href="http://blog.my-skills.com/tag/tipps/" title="Tipps" rel="tag nofollow">Tipps</a></p>

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</ul>

]]></content:encoded>
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		<title>Rhapsody in Moll, ein Kommunikationsdesaster</title>
		<link>http://blog.my-skills.com/2012/03/28/rhapsody-in-moll-ein-kommunikationsdesaster.html</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Mar 2012 18:19:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Kummermehr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Napster]]></category>
		<category><![CDATA[Napster to go]]></category>
		<category><![CDATA[Rhapsody]]></category>
		<category><![CDATA[Umstellung]]></category>

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		<description><![CDATA[Napster to go. Das war so schön. Alle Musik, die ich gerade in einschlägigen Musikmagazinen erlesen habe, übertrug ich legal auf meinen mp3 Player und konnte die neue Musik beim Joggen, Fahrradfahren und im Auto hören. Eine aktuelle, umfassende Auswahl an Musik. Selten, das ein Lied oder eine Platte nicht für diesen Dienst angeboten wurde. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Napster to go. Das war so schön. Alle Musik, die ich gerade in einschlägigen <a href="http://www.spex.de/" target="_blank">Musikmagazinen </a>erlesen habe, übertrug ich legal auf meinen mp3 Player und konnte die neue Musik beim Joggen, Fahrradfahren und im Auto hören. Eine aktuelle, umfassende Auswahl an Musik. Selten, das ein Lied oder eine Platte nicht für diesen Dienst angeboten wurde.</p>
<p>Am 27. Januar erhielt ich eine Mail mit dem Betreff „Napster Deutschland wird Teil von Rhapsody!“</p>
<blockquote><p>Hallo Napster-User,</p>
<p>Wir haben tolle Neuigkeiten für dich: Napster gehört jetzt zur Familie des amerikanischen Musikdienstes Rhapsody – und das bringt dir richtig Vorteile!</p></blockquote>
<p>hieß es da. Euphorieverbreitend auch die weiteren Zeilen:</p>
<blockquote><p>Du wirst deine Music-Flatrate unverändert weiter nutzen können aber künftig gibt es dazu einen noch besseren Service. Bis Mitte März werden wir die Napster-Plattform komplett neu überarbeiten (&#8230;)</p></blockquote>
<p>Die Umstellung kam gestern und die tollen Neuigkeiten entpuppten sich als Service und Kommunikationsalptraum.</p>
<p>Dass der Service &#8211; nur noch ein Bruchteil meiner Lieder sind im Angebot enthalten-  sich eingeschränkt hat „geschenkt“.  Dies hier ist ja kein Blog von verzogenen Konsumenten, die immer mehr haben möchten und weniger zahlen wollen, sondern ein Blog über Kommunikation.</p>
<p>Das obige Mail wurde wohl noch von einer Marketing Agentur zusammengezimmert. Aber wie kommunizieren die neuen Eigentümer von Napster mit mir, dem Kunden, der ständig Fehlermeldungen erhält und keine Lieder auf seinen mp3 Player übertragen kann. Zunächst einmal gar nicht. Gestern ergab ein Anruf bei der Hotline eine Dauerschleife mit amerikanischen Genuschel (Seattle?) „The next representative of the company will take your call“. Waiting for the next representative that never comes.</p>
<p>Meine E-Mail Bitte, mir zu schreiben, wie ich napster-to go nutzen kann, wurde wie folgt beantwortet:</p>
<blockquote><p>Liebe Jens,<br />
So viel ich weiß, es ist nicht möglich Ihre Konto zu aufkündigen, wenn Sie Ihre Software deinstallieren.<br />
Leider nachdem Relaunch auf Rhapsody besitzt Napster keine Streamingrechte.<br />
Ich kann auch Ihnen empfehlen unsere neue Angebote zu testen, zum Beispiel Napster Music-Flatrate + Mobile für nur 12.95€.</p></blockquote>
<p>Auch der Anruf heute war einfach totale Zeitverschwendung. Ein sehr verunsicherter Call (Super Special) Agent, der mehrere Minuten benötigte meine mit Namen-Alphabet buchstabierte E-Mail Adresse zu verstehen, antwortete nur noch in Floskeln:</p>
<blockquote><p>Ich muss verifizieren.<br />
Habe ich Sie richtig verstanden.<br />
Ich habe nicht verstanden.<br />
Vielen Dank für Ihr Verständnis.<br />
Ich will für Sie Erkundigungen einholen.</p></blockquote>
<p>Zwischenzeitlich dachte ich, ich rede mit einem Computer.  Aber der Call Agent war ein netter Mensch, total überfordert ohne Informationen und Wissen ausgestattet. Unvorstellbar, dass er an diesem Tag irgendjemandem helfen konnte. Auf einmal aber im Marketing Support Graben von Napster / Rhapsody liegend und einen Anruf nach dem anderen von unzufriedenen Kunden entgegen nehmend mit dem Wissen, ich kann Euch nicht helfen und auch nicht so gut verstehen (i. S. von Sprachverständnis).</p>
<p>Was von allem übrig bleibt? Ich schaue und höre mir das Ganze noch zwei, drei Wochen an. Wenn sich nichts ändert, muss ich kündigen.</p>
<p>Was für ein Desaster für Rhapsody. Eben war ich noch total der Fan, jetzt fühlt sich das ganze wie ein schlechter Scherz an. Das Marketing Image von Rhapsody  (All the music you want / Tolle Neuigkeiten / Vorteile) ist total sinnentleert. Gab es bei der Umstellung keine Consultants, die Euch gesagt haben, das Image Eurer Firma wird über die direkte Kommunikation Eurer Frontworker mit den Kunden geprägt?</p>
<p>Ich will wieder Musik und echte Menschen mit echtem Wissen. Marketing-Floskeln könnt Ihr Euch an den Hut stecken!</p>

	<p>Tags: <a href="http://blog.my-skills.com/tag/napster/" title="Napster" rel="tag nofollow">Napster</a>, <a href="http://blog.my-skills.com/tag/napster-to-go/" title="Napster to go" rel="tag nofollow">Napster to go</a>, <a href="http://blog.my-skills.com/tag/rhapsody/" title="Rhapsody" rel="tag nofollow">Rhapsody</a>, <a href="http://blog.my-skills.com/tag/umstellung/" title="Umstellung" rel="tag nofollow">Umstellung</a></p>

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		<title>Interview mit Dr. Volker Kitz und Dr. Manuel Tusch</title>
		<link>http://blog.my-skills.com/2012/03/23/interview-mit-dr_-volker-kitz-und-dr_-manuel-tusch.html</link>
		<comments>http://blog.my-skills.com/2012/03/23/interview-mit-dr_-volker-kitz-und-dr_-manuel-tusch.html#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Mar 2012 08:03:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Kummermehr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Manuel Tusch]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Volker Kitz]]></category>

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		<description><![CDATA[Im letzten Post habe ich das fantastische Buch „Psycho? Logisch!“ vorgestellt. Jetzt sollen auch die beiden Autoren Dr. Volker Kitz und Dr. Manuel Tusch zu Wort kommen. Hier ein kleines, feines Interview mit den beiden. Welchen psychologischen Effekt machen Sie sich selbst im Alltag zu Nutze? Haben Sie ein kleines Beispiel? Volker Kitz: Viele. Viele. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://astore.amazon.de/soft-skills-21/detail/3453601793" target="_blank"><img class="alignright size-medium wp-image-1613" src="http://blog.my-skills.com/wp-content/uploads/2012/03/tusch1-189x300.jpg" alt="Psycho? Logisch! Nützliche Erkenntnisse der Alltagspsychologie Volker Kitz" width="189" height="300" /></a>Im letzten Post habe ich das fantastische Buch </a><a href="http://astore.amazon.de/soft-skills-21/detail/3453601793" target="_blank">„Psycho? Logisch!“</a> vorgestellt. Jetzt sollen auch die beiden Autoren <a href="http://www.kitz-tusch.com/" target="_blank">Dr. Volker Kitz und Dr. Manuel Tusch</a> zu Wort kommen. Hier ein kleines, feines Interview mit den beiden.</p>
<p><strong>Welchen psychologischen Effekt machen Sie sich selbst im Alltag zu Nutze? Haben Sie ein kleines Beispiel?<br />
</strong><br />
Volker Kitz:</p>
<blockquote><p>Viele. Viele. Psychologie ist ja die Wissenschaft vom menschlichen Erleben und Verhalten. Ich persönlich mache mir ganz häufig die Kraft der Habituation = Gewöhnung zunutze. Nämlich einerseits, wenn ich lerne. Ferner lasse ich mich bei unangenehmen Tätigkeiten nie unterbrechen. Denn das würde nur unnötig viele unangenehme Neuanfänge produzieren. Wenn wir durchhalten, dann gewöhnen wir uns viel schneller an etwas Missliches, dann ist es gar nicht mehr so schlimm. Bei schönen Dingen hingegen unterbreche ich mich öfter mal. Dann kann ich immer wieder in das Schöne neu einsteigen. Langeweile Ade. Wirkt wirklich Wunder.</p></blockquote>
<p>Manuel Tusch:</p>
<blockquote><p>In unserem Buch beschreiben wir ganz viele solcher Effekte, für jeden Lebensbereich: die Arbeit, das Privatleben, die Kommunikation, die Partnerschaft, den Sex. Ich persönlich bin ein großer Freund von Reframing. Das bedeutet: den Dingen einen neuen Rahmen zu geben. Wenn ich mich über jemanden geärgert habe, dann kann ich das umdeuten. Ich sage mir dann zum Beispiel: Diese blöde Begebenheit hatte auch einen großen Vorteil &#8211; ich habe gelernt, wie ich selbst nicht bin oder sein will. So kann ich mich über mich selbst freuen. Oder: Wenn ich einen Fehler mache, dann bin ich im Nachhinein froh. Denn ich habe ja dadurch etwas gelernt und kann mich in Zukunft anders verhalten. Diese vermeintlichen Kleinigkeiten haben einen großen Einfluss auf meine Lebenszufriedenheit.</p></blockquote>
<p><strong>Welche Ihrer dargestellten Effekte hat Ihrer Meinung nach den größten Wirkungsgrad?</strong></p>
<p>Manuel Tusch:</p>
<blockquote><p>Ganz ehrlich? Das kann ich nicht beantworten. Jeder Effekt hat seinen eigenen Charme. Das hängt auch ganz davon ab, in welcher Lebenssituation Sie sich gerade befinden und was Sie verändern wollen. Wir zeigen ja extra ein großes Spektrum auf, damit wirklich jeder einen konkreten Nutzen daraus ziehen kann &#8230;</p></blockquote>
<p><strong>Wie kam es zu der Idee zu dem Buch und wie lange dauerte es von der Idee bis zum fertigen Druck?</strong></p>
<p>Volker Kitz (lacht):</p>
<blockquote><p>Puh, das ist eine gute Frage. Wir haben über die letzten Jahre sehr viele Zuschriften bekommen. Unsere Leserinnen und Leser schreiben uns häufig, welche Themen sie sich noch wünschen, was sie gerne besser verstehen möchten. Wir nehmen das sehr, sehr ernst. Vor knapp 4 Jahren entstand dann die Idee zu diesem Buch. Wir haben sehr intensiv recherchiert, viele Phänomene abgewogen, Literatur gewälzt, um letztlich eine hocheffektive Auswahl zu treffen. Und nachdem so ein Manuskript geschrieben ist, vergehen nochmals viele Monate, bis das fertige Buch dann in den Regalen steht, es gibt noch ganz viele Instanzen zu durchlaufen, denn alles soll ja stimmig sein, Cover, Illustrationen, Layout. Von außen betrachtet glauben Sie gar nicht, wie viele Hände so ein Buch durchwandert und wie viel Herzblut jeder Beteiligte hineingibt. Und am Ende sieht dann alles ganz lockerflockig aus und liest sich wie Butter&#8230;</p></blockquote>
<p><strong>Welche Bücher empfehlen Sie Lesern, die das Thema &#8220;psychologische  Effekte im Alltag&#8221; vertiefen wollen?</strong></p>
<p>Manuel Tusch:</p>
<blockquote><p>Dieses Thema ist bislang noch sehr vernachlässigt, so sind wir ja auf den Trichter gekommen.<br />
Wer sich Strategien wünscht, um mit seinem Job besser zurechtzukommen, dem empfehlen wir
<p><a href="http://astore.amazon.de/soft-skills-21/detail/3453650115" target="_blank">Kitz &amp; Tusch: Das Frustjobkillerbuch &#8211; Warum es egal ist, für wen Sie arbeiten (Heyne)</a></p>
<p>Wer sich 1001 Tricks und Kniffe wünscht, um sein Leben bedürfnisorientiert und glücklichmachend zu gestalten, dem empfehlen wir</p>
<p><a href="http://astore.amazon.de/soft-skills-21/detail/3593392186" target="_blank">Kitz &amp; Tusch: Ich will so werden, wie ich bin &#8211; Für SelberLeber (Campus)</a></p>
<p>Eine wissenschaftliche und gleichzeitig alltagstaugliche Annäherung gibt es bei</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/382737359X?ie=UTF8&amp;ref_=sr_1_1&amp;s=books&amp;qid=1332490809&amp;sr=1-1" target="_blank">Aronson: Sozialpsychologie (Pearson)</a></p>
<p>Die Psychologie ist wirklich eines der spannendsten Gebiete &#8211; viel Spaß beim Lesen und Optimieren!</p></blockquote>
<p><strong>Vielen Dank für Ihre Antworten!</strong></p>

	<p>Tags: <a href="http://blog.my-skills.com/tag/dr_-manuel-tusch/" title="Dr. Manuel Tusch" rel="tag nofollow">Dr. Manuel Tusch</a>, <a href="http://blog.my-skills.com/tag/dr_-volker-kitz/" title="Dr. Volker Kitz" rel="tag nofollow">Dr. Volker Kitz</a>, <a href="http://blog.my-skills.com/tag/interview/" title="Interview" rel="tag nofollow">Interview</a></p>

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		<title>Psycho? Logisch! Sehr! Gut.</title>
		<link>http://blog.my-skills.com/2012/03/12/psycholo-logisch-sehr-gut.html</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 15:48:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Kummermehr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Manuel Tusch]]></category>
		<category><![CDATA[Psycho? Logisch]]></category>
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		<description><![CDATA[Da schreiben Mediziner und Physiker und Philosophen allerorten über ein besseres Leben im Alltag und welche Berufsgruppe sollte sich wirklich darüber äußern? Die Psychologen. Bewiesen haben das nun Dr. Kitz und Dr. Tusch mit ihrem Buch &#8220;Psycho? Logisch!&#8221;. Psychologische Effekte, die uns im Alltag helfen, werden in kürzesten Kapiteln meist mit einer kleinen Geschichte erklärt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://astore.amazon.de/soft-skills-21/detail/3453601793" target="_blank"><img class="alignright size-medium wp-image-1613" src="http://blog.my-skills.com/wp-content/uploads/2012/03/tusch1-189x300.jpg" alt="Psycho? Logisch! Nützliche Erkenntnisse der Alltagspsychologie Volker Kitz" width="189" height="300" /></a>Da schreiben Mediziner und Physiker und Philosophen allerorten über ein besseres Leben im Alltag und welche Berufsgruppe sollte sich wirklich darüber äußern? Die Psychologen.</p>
<p>Bewiesen haben das nun <a href="http://www.kitz-tusch.com/" target="_blank">Dr. Kitz und Dr. Tusch</a> mit ihrem Buch <a href="http://astore.amazon.de/soft-skills-21/detail/3453601793" target="_blank">&#8220;Psycho? Logisch!&#8221;</a>. Psychologische Effekte, die uns im Alltag helfen, werden in kürzesten Kapiteln meist mit einer kleinen Geschichte erklärt. Alle Freunde aus dem Psychologiestudium sagen „Hallo“. Der fundamentale Attributionsfehler, der Halo-Effekt, die Überlegenheitsillusion und viele mehr.</p>
<p>Auch für diejenigen Leser, die sich besonders für das Thema<strong> kommunikativer Einfluss </strong>interessieren, sei dieses Buch empfohlen. Sie können hier über das „Reserveargument“ und den „normativen Einfluss“ lesen.</p>
<p>Was besonders schön ist? Nie gibt es diese aufdringliche Lustigkeit, die sonst solche Bücher haben. Das Buch ist einfach clever geschrieben. Einzig fraglich bleibt, was die Flecken sollen, die um die Seitenanzahl herum sind. Marketing?</p>
<p>Wie auch immer. Tolles Buch. Kaufen!</p>

	<p>Tags: <a href="http://blog.my-skills.com/tag/manuel-tusch/" title="Manuel Tusch" rel="tag nofollow">Manuel Tusch</a>, <a href="http://blog.my-skills.com/tag/psycho-logisch/" title="Psycho? Logisch" rel="tag nofollow">Psycho? Logisch</a>, <a href="http://blog.my-skills.com/tag/volker-kitz/" title="Volker Kitz" rel="tag nofollow">Volker Kitz</a></p>

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		<title>Weltfrauenkommunikation revisited</title>
		<link>http://blog.my-skills.com/2012/03/08/weltfrauenkommunikation-revisited.html</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Mar 2012 06:41:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Kummermehr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Unterschied zwischen Mann und Frau]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute am 8. März ist der Weltfrauentag. Lassen Sie uns da mal einen Blick auf die unterschiedliche Kommunikation der beiden Geschlechter werfen. Dabei hilft uns der ISQ-D, der Fragebogen zum Beeinflussungsverhalten. Er kategorisiert und misst 10 unterschiedliche Verhaltensweisen der Beeinflussung. gentineX hat die Unterschiede dieser Verhaltensweisen zwischen Frau und Mann untersucht. Demnach hören Frauen signifikant [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute am 8. März ist der Weltfrauentag. Lassen Sie uns da mal einen Blick auf die unterschiedliche Kommunikation der beiden Geschlechter werfen. Dabei hilft uns der <a href="https://www.gentinex.de/interaktiv/isq-d/" target="_blank">ISQ-D</a>, der <strong>Fragebogen zum Beeinflussungsverhalten</strong>. Er kategorisiert und misst 10 unterschiedliche Verhaltensweisen der Beeinflussung. <a href="https://www.gentinex.de/" target="_blank">gentineX</a> hat die Unterschiede dieser Verhaltensweisen  zwischen Frau und Mann untersucht.</p>
<p>Demnach <strong>hören </strong>Frauen signifikant häufiger <strong>aktiv zu </strong>und sind häufiger als Männer in der Lage, Informationen und Gefühle preiszugeben und dadurch eine Offenheit in Gesprächen herzustellen. Nicht nur dafür gratulieren wir heute.</p>
<p>Alle Frauen und Männer, die die Studie im Detail lesen wollen, seien auf den Link der <a href="http://www.competence-site.de/personalmanagement.nsf/3c26e7f55f24138ac125691800380650/190f320b364558bac125721f00362bd2!OpenDocument" target="_blank">competence-site</a> verwiesen.</p>

	<p>Tags: <a href="http://blog.my-skills.com/tag/studie/" title="Studie" rel="tag nofollow">Studie</a>, <a href="http://blog.my-skills.com/tag/unterschied-zwischen-mann-und-frau/" title="Unterschied zwischen Mann und Frau" rel="tag nofollow">Unterschied zwischen Mann und Frau</a></p>

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		<title>Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden</title>
		<link>http://blog.my-skills.com/2012/02/01/ueber-die-allmaehliche-verfertigung-der-gedanken-beim-reden.html</link>
		<comments>http://blog.my-skills.com/2012/02/01/ueber-die-allmaehliche-verfertigung-der-gedanken-beim-reden.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 07:40:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Kummermehr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Heinrich von Kleist]]></category>
		<category><![CDATA[Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden]]></category>

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		<description><![CDATA[„Woher soll ich wissen, was ich denke, wenn ich nicht höre, was ich sage.“ Eine ironische Bemerkung, die Menschen der Marke Vicky Pollard (Little Britain) beschreibt. Menschen, die durch die Pubertät hindurch sind, ohne dass sie auch nur den Ansatz eines inneren Monologs entwickelt haben. Doch das Sprechen ohne vorher zu wissen, was ich genau [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„<strong>Woher soll ich wissen, was ich denke, wenn ich nicht höre, was ich sage.</strong>“ Eine ironische Bemerkung, die Menschen der Marke <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Vicky_Pollard" target="_blank">Vicky Pollard (Little Britain) </a>beschreibt. Menschen, die durch die Pubertät hindurch sind, ohne dass sie auch nur den Ansatz eines inneren Monologs entwickelt haben.</p>
<p>Doch das Sprechen ohne vorher zu wissen, was ich genau denke, wie ich meine Ahnungen  in Worte formuliere, erfährt eine neue Qualität durch den über 200 Jahre alten genialen Aufsatz <a href="http://www.kleist.org/texte/UeberdieallmaehlicheVerfertigungderGedankenbeimRedenL.pdf" target="_blank">„Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden“</a> von <a href="http://www.heinrich-von-kleist.org/" target="_blank">Heinrich von Kleist</a>. Heute würde man Kleist wohl zusammen mit Vicky Pollard in die Überkategorie der Abseitigen und Durchgeknallten stecken. Er veranstaltete eine Art Casting (so würde man jedenfalls heute sagen) und suchte die weibliche Begleiterin, die zusammen mit ihm den 21. November 1811 derart am Wannsee verbringen möchte, dass man erst lacht und trinkt und isst, um sich schließlich dann zu erschießen. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Henriette_Vogel" target="_blank">Henriette Vogel</a> schaffte es direkt vom Recall in den Tod.</p>
<p>Zu Beginn des Aufsatzes unterscheidet Kleist, ob ich rede, weil ich andere belehren möchte oder ob ich rede, um mich selbst zu belehren. Weiß man bei ersterem nicht, was man sagen will, kommt man schnell in die Kategorie Vicky Pollard. Doch redet man, um sich selbst zu belehren, drängt uns Kleist mit sprachlicher Verve gerade dazu, unsere Vorahnungen in Worte zu fassen.</p>
<p>Es ist ein kleiner schöner Wahnsinn, wie es der Sprachkünstler schafft innere psychische Prozesse zu beschreiben, für die es vor 200 Jahren noch kein Vokabular gab. Vielmehr noch, er nimmt Forschungen der Neuzeit vorweg, wie beispielsweise „Vorbewusstes Wissen“ oder die „Bereitschaftspotentiale“, die aus den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Libet-Experiment" target="_blank">Libet-Experimenten</a> bekannt wurden. Bei Kleist heißt das:</p>
<blockquote><p>„Denn nicht wir wissen, es ist allererst ein gewisser Zustand unsrer, welcher weiß.“</p></blockquote>
<p>Und damit wir das aussprechen können, was ein gewisser Zustand in uns weiß, dafür brauchen wir jemanden gegenüber, der – so Kleist – <strong>unser Gemüt erregt</strong>. Diese Aktivierung und die Durchbrechung von Trägheits- und Denkautomatismen, die uns dazu zwingt unser Wissen (unsere Meinung) so zu präsentieren, dass sie vor anderen Bestand hat, führt uns dazu, dass unsere Gedanken beim Reden „verfertigt“ werden. Allmählich!</p>
<p>Jetzt erst, da mein Gemüt durch das Schreiben erregt ist, habe ich genug Aktivierung erfahren, dass ich verstehe, was ich Ihnen sagen will: Lesen Sie den Aufsatz. Bitte. Sofort!</p>

	<p>Tags: <a href="http://blog.my-skills.com/tag/heinrich-von-kleist/" title="Heinrich von Kleist" rel="tag nofollow">Heinrich von Kleist</a>, <a href="http://blog.my-skills.com/tag/ueber-die-allmaehliche-verfertigung-der-gedanken-beim-reden/" title="Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden" rel="tag nofollow">Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden</a></p>

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		<title>Professionelle Intelligenz</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 17:30:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerald Petersen</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Soft Skills]]></category>
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		<category><![CDATA[Employability]]></category>
		<category><![CDATA[Gunter Dueck]]></category>
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		<description><![CDATA[Fachwissen wird immer unbedeutender, denn Wissen kann man sich im Internet holen und Verfahren sind klar beschrieben. Wahre professionelle Intelligenz ist mehr als der klassische IQ, nämlich Kreativität, Handlungsfreude, kommunizieren können, mit Menschen umgehen können. Das Problem: Wir haben zu wenig professionelle Intelligenz, zu wenig professionell intelligente Menschen. Früher war das nicht so ein großes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fachwissen wird immer unbedeutender, denn Wissen kann man sich im Internet holen und Verfahren sind klar beschrieben. Wahre professionelle Intelligenz ist mehr als der klassische IQ, nämlich Kreativität, Handlungsfreude, kommunizieren können, mit Menschen umgehen können. Das Problem: Wir haben zu wenig professionelle Intelligenz, zu wenig professionell intelligente Menschen. Früher war das nicht so ein großes Problem, viele Menschen konnten Arbeit finden in Bereichen, wo es nicht darauf ankam. Heute, in der Wissensgesellschaft, haben sich die Arbeitsbedingungen und -anforderungem  grundlegend geändert. <strong>Wir brauchen also dringend mehr professionelle Intelligenz!</strong></p>
<p><a href="http://astore.amazon.de/soft-skills-21/detail/3821865504" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-1577" src="http://blog.my-skills.com/wp-content/uploads/2012/01/Professionelle-Intelligenz.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Das ist die Hauptbotschaft des Buches „<strong><a href="http://astore.amazon.de/soft-skills-21/detail/3821865504" target="_blank">Professionelle Intelligenz – Worauf es morgen ankommt</a></strong>“ von <strong>Gunter Dueck</strong>. Dueck (*1951) ist Philosoph, Mathematikprofessor und Chief Technology Officer bei IBM Deutschland. Seit vielen Jahren beginne ich viele meiner Soft Skills Trainingsprogramme mit einer Hauptbotschaft, die ganz ähnlich klingt. Ich bin fest davon überzeugt, dass Soft Skills („Intelligenzen“) für Professionals und für erfolgreiches Agieren in Organisationen extrem wichtig sind und immer wichtiger werden. Daher habe ich dieses Buch von Dueck gelesen.</p>
<p>Was ist „Professionelle Intelligenz“? Nach Dueck ist <strong>Professionelle Intelligenz</strong> ein ganzes Bündel von Intelligenzen (inspiriert vom <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Theorie_der_multiplen_Intelligenzen" target="_blank">Modell der multiplen Intelligenzen</a> nach Howard Gardner):</p>
<p><strong>IQ &#8211; Intelligenz des Verstands</strong>: für Methoden, Planung, Controlling, Verwaltung<br />
<strong>EQ &#8211; Emotionale Intelligenz</strong>: für Kommunikation, Zusammenarbeit, Motivation<br />
<strong>VQ &#8211; Vitale Intelligenz des Handelns</strong>: für Führung, Durchsetzungsvermögen<br />
<strong>AQ &#8211; Intelligenz der Sinnlichkeit, Sinn für Attraktion</strong>: für Marketing, Werbung, Verkauf<br />
<strong>CQ &#8211; Kreative Intelligenz</strong>: für Kunst, Forschung, Technologie, Innovation<br />
<strong>MQ &#8211; &#8220;Sinn für Sinn&#8221;</strong> (was ist „meaningful“?)</p>
<p>Professionelle Intelligenz ist „je nach Beruf eine jeweils andere harmonische Komposition dieser Einzelintelligenzen“. „Wissen im Kopf reicht nicht mehr zur Exzellenz. In der Zukunft wird immer stärker von uns verlangt, dass wir wirksam sind. <strong>Wir müssen vernetzt in mehreren Projekten arbeiten, mit vielen Menschen kommunizieren und gut ankommen, wir müssen führen, beeinflussen, begeistern</strong>“.</p>
<p>Das ist keine Frage, ob wir das so wollen oder nicht, es ist eine Notwendigkeit. Denn die Zeiten ändern sich. Immer mehr Aufgaben werden von Maschinen erledigt, immer mehr Prozesse werden von Computern und Software gesteuert. Die Menschen dagegen kümmern sich um Innovation, Problemlösungen, Individualisierungen und die Arbeit am System selbst. Auch die Organisation der Arbeit ändert sich, weg von der alten Hierarchie hin zur Matrix- oder Projektorganisation, zur Arbeit in Netzwerken. Damit werden die Anforderungen an professionelles Handeln viel höher.</p>
<p>Die Wertschöpfung durch Arbeit trennt sich in gewöhnliche Standards (<strong>Commodity</strong>) und das Besondere (<strong>Premium</strong>). Der Trend in hochentwickelten (ehemaligen?) Industrienationen geht weg von der industriellen Massenproduktion hin zur individualisierten, wissens- und kommunikationsintensiven Erbringung von komplexen Leistungen. In dieser neuen Welt ist für unprofessionelle Charaktere kein Platz mehr. Unfrofessionelle können ein tiefes Fachwissen haben, aber ihnen fehlt die breite Aufstellung, auch kommunizieren zu können und Menschen zu bewegen.</p>
<p>Nach Dueck gibt es in Zukunft <strong>zwei Arten von erfolgreichen Professionals</strong>:</p>
<ul>
<li>Die „<strong>Keystone Personality</strong>“. Diese entwickelt die Systeme, in denen die Wertschöpfung erbracht wird.</li>
<li>Der „<strong>T-Shape-Spezialist</strong>“: Dieser hat ein tiefes Wissen in seinem Gebiet und eine breite Vernetzung (daher T-Shape: Der Buchstabe T symbolisiert Tiefe und Breite). Ein T-Shape-Spezialist ist zum Beispiel nicht nur gut im Kreieren, sondern auch im Verkaufen seiner Ideen.</li>
<li>Hingegen: „Ehrgeizige Ellenbogenmenschen brauchen wir nicht mehr.“</li>
</ul>
<p>Dueck listet auf, welche Merkmale die <strong>Employability </strong>(Beschäftigungsfähigkeit) beeinflussen: Teamfähigkeit, Konfliktfähigkeit, Lernfähigkeit, Fähigkeit zur Selbstreflektion usw. Das sei jedoch nur eine „rituell vorgetragene Wunschliste“ – wir scheinen zu erwarten, dass sich diese Fähigkeiten automatisch, ohne Bildung und ohne Training, entwickeln. Das ist natürlich nicht der Fall. Der große Widerspruch: <strong>Die Unternehmen und die Gesellschaft erwarten multipel intelligente Professionals, tun jedoch nichts dafür</strong>. Alle konzentrieren sich auf den klassischen IQ, der immer weniger gebraucht wird.</p>
<p>Da unser Bildungssystem keine Professionalität bildet, also versagt, spielt das Elternhaus eine große Rolle. „DAS ist die Ursache für die Schere zwischen dem Prekariat und der künftigen Mittelschicht“. Das sehe ich auch so, konnte ich schon in der Schule (und das ist verdammt lang her) gut beobachten: Der Rechtsanwaltssohn wurde von den Eltern regelrecht gecoacht. Die Landwirtstochter wurde entmutigt oder bestenfalls allein gelassen.</p>
<p>So wichtig die Hauptbotschaft von Dueck ist – ich habe auch etwas an diesem Buch auszusetzen:</p>
<ul>
<li>Einerseits wirft Dueck den Intelligenzforschern vor, den Begriff der Intelligenz nicht einheitlich zu definieren, andererseits definiert er selbst nicht seine Intelligenzen, sondern schwadroniert. Mal werden seine Intelligenzen eher als angeborene Talente, mal eher als erworbene Soft Skills dargestellt.</li>
<li>Dueck stellt <a href="http://blog.my-skills.com/2007/05/27/der-mensch-ist-faul-oder.html" target="_self">McGregors XY-Theorie</a> dar, kritisiert daran, dass Theorie Y „heilige sendungsbewusste Gutmenschen“ annehme (Zweifel am positiven Menschenbild), und setzt dann seine eigene „<strong>Theorie P</strong>“ dagegen, die inhaltlich der Theorie Y entspricht, doch diese Theorie P sei jetzt plötzlich ein „sinnvolles Ideal“. Also was nun, ist es ein Menschenbild oder ein anzustrebendes Ideal? Zu allem Überfluss deutet er an, sein „neues“ Menschenbild könne die bisherige Religion ersetzen und kommt mit dem Heilsversprechen einer „Welt allgemeiner Prosperität“ (innerhalb seiner Definition der Theorie P). Was soll das?</li>
<li>Dueck stellt das Problem dar, liefert aber keine Lösungen, ausser das Bildungssystem zu verändern.</li>
</ul>
<p>Konkrete Vorschläge für den Leser muss man mit der Lupe suchen:</p>
<ul>
<li>Machen Sie einen klassischen <a href="http://iqtest.sueddeutsche.de/" target="_blank">Intelligenztest</a> und einen<a href="http://spiele.sueddeutsche.de/eqtest/" target="_blank"> Test der emotionalen Intelligenz</a>.</li>
<li>Lesen Sie die eigene Bewerbung aus Sicht des Arbeitgebers (da sind Sie nicht darauf gekommen, was?).</li>
<li>Suchen Sie sich Mentoren. Mentoren sind erfahrene Mitarbeiter, mit denen man sich abseits der Führungsstruktur austauschen kann, und die den Mentee fürsorglich begleiten können.</li>
</ul>
<p>Das war’s auch schon. Im Grunde geht Dueck davon aus, dass für den einzelnen sowieso Hopfen und Malz verloren sind und man nicht viel machen kann. Das sehe ich als Trainer von Soft Skills Trainings anders.</p>
<p>Seine eigentliche Lösungsidee besteht darin, das <strong>Bildungssystem </strong>zu ändern, damit wenigstens unsere Kinder es besser haben. Einerseits sollten wir „<strong>Tests für alle möglichen Teilintelligenzen</strong> und insgesamt für die  Professionelle Intelligenz entwickeln und viele Kinder in deren  Lebensverlauf testen“. Dueck sieht das vor allem als Mittel der  Aufmerksamkeitslenkung (also doch: What gets measured, gets done). Und zum anderen sollten wir voll und ganz auf das <strong>Internet </strong>setzen. Wir sollten eine Welt erschaffen, „in der die digitalen Technologien zur vollen Blüte gebracht werden. Da liegen natürlich die ungehobenen Schätze der Zukunft – wo sonst?“. „Der Computer hat immer Zeit für mich“, „der Computer geht auf mich ein“ (alle Zitate aus dem Buch). Doch wie soll man emotionale Intelligenz, Konfliktfähigkeit oder die Fähigkeit zu begeistern durch den Computer erwerben? Geht nicht, daher ist das Internet eher der Ersatz für den klassischen Frontalunterricht, und für die Bildung der Professionalität müssen hinzukommen: <strong>Übungen, Training, Coaching und Feedback</strong>. Das kann ich nur unterschreiben.</p>

	<p>Tags: <a href="http://blog.my-skills.com/tag/bildung/" title="Bildung" rel="tag nofollow">Bildung</a>, <a href="http://blog.my-skills.com/tag/bildungssystem/" title="Bildungssystem" rel="tag nofollow">Bildungssystem</a>, <a href="http://blog.my-skills.com/tag/emotionale-intelligenz/" title="Emotionale Intelligenz" rel="tag nofollow">Emotionale Intelligenz</a>, <a href="http://blog.my-skills.com/tag/employability/" title="Employability" rel="tag nofollow">Employability</a>, <a href="http://blog.my-skills.com/tag/gunter-dueck/" title="Gunter Dueck" rel="tag nofollow">Gunter Dueck</a>, <a href="http://blog.my-skills.com/tag/intelligenztest/" title="Intelligenztest" rel="tag nofollow">Intelligenztest</a>, <a href="http://blog.my-skills.com/tag/professionelle-intelligenz/" title="Professionelle Intelligenz" rel="tag nofollow">Professionelle Intelligenz</a>, <a href="http://blog.my-skills.com/tag/theorie-p/" title="Theorie P" rel="tag nofollow">Theorie P</a></p>

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		<title>Businesstalk</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 10:28:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerald Petersen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Präse braucht einen Plausi-Check. Und smarte Ziele sind key. Denken Sie out of the box! So klingt Businesstalk. Newbie oder Knowbie? Das ist die Frage. Damit Sie künftig mitreden können, gibt es jetzt das Buch &#8220;Bitte asapst mailden, sonst Bottleneck: Businesstalk &#8211; Das unverzichtbare Vokabular für jedes Büro&#8220;. Das Buch sammelt die Begriffe des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://astore.amazon.de/soft-skills-21/detail/3424200638" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-1563" src="http://blog.my-skills.com/wp-content/uploads/2011/12/Bitte-asapst-mailden.jpg" alt="" width="180" height="300" /></a>Die Präse braucht einen Plausi-Check. Und smarte Ziele sind key. Denken Sie out of the box!</p>
<p>So klingt Businesstalk. Newbie oder Knowbie? Das ist die Frage. Damit Sie künftig mitreden können, gibt es jetzt das Buch &#8220;<a href="http://astore.amazon.de/soft-skills-21/detail/3424200638" target="_blank">Bitte asapst mailden, sonst Bottleneck: Businesstalk &#8211; Das unverzichtbare Vokabular für jedes Büro</a>&#8220;.</p>
<p>Das Buch sammelt die Begriffe des Business-Sprech, die als <strong>Businesstalk-Lexikon</strong> jeden Montag in der gedruckten Ausgabe der FTD erscheinen. In der Online-Ausgabe der FTD ist diese ständig erweiterte Liste als &#8220;<a href="http://www.ftd.de/karriere-management/management/:buerosprache-neues-futter-fuer-den-businesstalk/202545.html" target="_blank">Neues Futter für den Business-Talk</a>&#8221; zu finden.</p>
<p>Die Erklärungen des Businesstalk-Vokabulars sind recht lustig, ironisch, mit einem guten Schuss Wahrheit, oft geradezu sarkastisch. Kostprobe:</p>
<blockquote><p><strong>kom|mu|ni|zie|ren</strong>, dt., 1. ursprüngl. sich verständigen, mitteilen; in Unternehmen wird generell nur kommuniziert, d. h. es wird gar nicht oder aneinander vorbeigesprochen. Wenn ein Fehler auftritt, wird alles noch einmal kommuniziert bzw. &#8220;besser kommuniziert&#8221;. Typische Wendungen: &#8220;Das nächste mal werde ich das früher k.&#8221;; &#8220;Ich dachte, ich hätte das klar k.&#8221;</p></blockquote>
<p>Point taken! Da checke ich zeitnah meine Businesstalk Skills mit dem Test &#8220;<a href="http://www.ftd.de/karriere-management/karriere/:sprachtest-teil-6-sprechen-sie-business/60133545.html" target="_blank">Sprechen Sie Business?</a>&#8220;. Bis nachher beim Get-together!</p>

	<p>Tags: <a href="http://blog.my-skills.com/tag/buerosprache/" title="Bürosprache" rel="tag nofollow">Bürosprache</a>, <a href="http://blog.my-skills.com/tag/businesstalk/" title="Businesstalk" rel="tag nofollow">Businesstalk</a>, <a href="http://blog.my-skills.com/tag/kommunikation/" title="Kommunikation" rel="tag nofollow">Kommunikation</a>, <a href="http://blog.my-skills.com/tag/lexikon/" title="Lexikon" rel="tag nofollow">Lexikon</a></p>

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		<title>Arroganz ist eine Krankheit!</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 14:37:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Kummermehr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich hatte ein interessantes Gespräch mit einer Theaterregisseurin. Sie ist für ein Stück auf der Suche nach „fiesen“ Management Seminar Methoden. Das Beispiel, das sie nannte, war eine Desensibilisierungsmaßnahme: „Manager“ sollten mit der flachen Hand Regenwürmer totschlagen, um dann in ihrem Arbeitsalltag,… ja was denn eigentlich? Treffsicherer Mitarbeiter schlagen? Ein Holzblock zu werden? Gar einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://astore.amazon.de/soft-skills-21/detail/381051294X" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-1553" src="http://blog.my-skills.com/wp-content/uploads/2011/11/ap.jpg" alt="Das Arroganz-Prinzip: So haben Frauen mehr Erfolg im Beruf 	 Das Arroganz-Prinzip: So haben Frauen mehr Erfolg im Beruf Von Peter Modler" width="148" height="210" /></a>Ich hatte ein interessantes Gespräch mit einer Theaterregisseurin. Sie ist für ein Stück auf der Suche nach „fiesen“ Management Seminar Methoden. Das Beispiel, das sie nannte, war eine Desensibilisierungsmaßnahme: „Manager“ sollten mit der flachen Hand Regenwürmer totschlagen, um dann in ihrem Arbeitsalltag,… ja was denn eigentlich? Treffsicherer Mitarbeiter schlagen? Ein Holzblock zu werden? Gar einen Eindruck machen?</p>
<p>Einer Prüfung nach Sinnhaftigkeit hält  so ein Quatsch nicht stand. Ich konnte die Dame beruhigen. So etwas ist nicht mehr zeitgemäß. Gerade letzten Monat versicherte mir ein führender Personalentwickler bei einer Veranstaltung von mehreren deutschen und schweizer Konzernen für Nachwuchsführungskräfte, dass zentrale Eigenschaften von heutigen Chefs Empathie, die Fähigkeit, Mitarbeiter intrinsisch zu motivieren und man höre und staune die Fähigkeit zur Meditation seien. Also alles fernab von dem, was auch immer man mit dem Totschlagen von Regenwürmern erlernt.</p>
<p>Jetzt wurde meiner Frau von einer Kollegin das Buch <a href="http://astore.amazon.de/soft-skills-21/detail/381051294X" target="_blank">„Das Arroganz Prinzip“ von Peter Modler</a> mit dem hehren Untertitel „So haben Frauen mehr Erfolg im Beruf“. Arroganz? Dieser merkwürdige meist unbegründete Zustand der Selbstüberschätzung, dieser plumpe Abwehrmechanismus zur Verteidigung eines schwachen Egos, der anderen Menschen keine Wertschätzung zukommen lässt aus Angst Schwäche zu zeigen und die Selbstgerechtigkeit ausweitet, dieser Quatsch soll uns / den Frauen helfen mehr Erfolg im Beruf zu haben? Keine sensiblen Antennen haben, keine Empathie, keine Informationen zur Reflektion zulassen? Ich bin neugierig geworden und habe das Buch gelesen.</p>
<p>Man muss Peter Modler zu Gute halten, er ist Praktiker und er geht in seinen vielen, guten, detaillierten Beispielen verhaltensorientiert vor. Und trotz einiger Vereinfachungen von psychologischen Mechanismen und Überinterpretationen von beispielsweise Territorial-Abgrenzungs-Verhalten des Mannes oder Statussymboldenken, ist das Buch erfrischend wenig dogmatisch. Das Buch analysiert die Kommunikation zwischen Frauen und desensibilisierten Männern, die – so wie sie in den Beispielen vorkommen &#8211; viele Regenwürmer totgeschlagen haben,  auf der verbalen und nonverbalen Ebene.</p>
<p>Die Frage bleibt aber, ob Arroganz oder gespielt dominantes Verhalten hilft. In einem Fall findet es Modler beeindruckend, dass eine weibliche Führungskraft an ihrem ersten Arbeitstag ein Auto abschleppen ließ, das auf Ihrem Parkplatz stand, ohne auch nur vorher mit dem Besitzer zu sprechen. Sie sei ja keine Anfängerin und wisse, dass der männliche Kollege hier nur ein Machtspiel um territoriale Ansprüche spielen wollte. Jetzt durch das Abschleppen hätten alle Respekt vor ihr.</p>
<p>Das bezweifle ich sehr. So ein Ereignis wird fortleben. Sie wird erst einmal lange Zeit „die dumme Kuh, die mein Auto hat abschleppen lassen“ sein. Der Urmoment eines Konfliktes. Die Legitimation, die Neue in Frage zu stellen und zu torpedieren. Goodbye Motivation und Empathie, hello langweiliges, destruktives, unwirtschaftliches Machtgeplänkel.</p>
<p>Souveränität erlange ich nicht durch Arroganz. Ich erlebe arrogante Menschen häufig als neurotisch. Emotional ungesund. In der sinnfreien Enzyklopädie <a href="http://www.stupidedia.org/stupi/Arroganz" target="_blank">Stupidedia </a>steht zu Arroganz:</p>
<blockquote><p>Arroganz (die) ist eine Krankheit, die in der heutigen Gesellschaft sehr weit verbreitet ist. Der Befallene hat ständig das Bedürfnis den Mitmenschen zu zeigen wie toll er ist und merkt nicht, dass das gar niemanden interessiert.</p></blockquote>
<p>Hier steckt mehr Sinn drin, als die Arroganz zum Erfolgsprinzip zu erheben, denn echte Persönlichkeiten brauchen keine Arroganz.</p>

	<p>Tags: <a href="http://blog.my-skills.com/tag/arroganz/" title="Arroganz" rel="tag nofollow">Arroganz</a>, <a href="http://blog.my-skills.com/tag/peter-modler/" title="Peter Modler" rel="tag nofollow">Peter Modler</a></p>

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		<title>Kommunikationspsychologie und Jura &#8211; ein Interview mit Gero Schreiber</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Sep 2011 13:15:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Kummermehr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
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		<description><![CDATA[In letzter Zeit haben wir viel Kontakt zu Juristen. Das liegt zum Glück nicht daran, dass wir Rechtsstreitigkeiten haben, sondern viel besser, es sind unsere Kunden. Einerseits haben wir eine High-Performance Kanzlei in Sachen Kommunikationsstrukturen beraten, anderseits finden sich zurzeit viele Juristen in unseren Seminaren ein. Schon seit langer Zeit beschäftigt mich, welche Potentiale in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-1547" src="http://blog.my-skills.com/wp-content/uploads/2011/09/Gero-Schreiber.png" alt="" width="225" height="314" />In letzter Zeit haben wir viel Kontakt zu Juristen. Das liegt zum Glück nicht daran, dass wir Rechtsstreitigkeiten haben, sondern viel besser, es sind unsere Kunden. Einerseits haben wir eine <a href="http://www.wegnerpartner.de/de_kanzlei_wegner_ullrich_mueller-helle.htm" target="_blank">High-Performance Kanzlei </a>in Sachen Kommunikationsstrukturen beraten, anderseits finden sich zurzeit viele Juristen in unseren Seminaren ein.</p>
<p>Schon seit langer Zeit beschäftigt mich, welche Potentiale in der Verbindung der Kommunikationspsychologie mit Jura liegen. Also wollte ich darüber mit einem Mann sprechen, der die Geschäftsfelder der Juristerei kennt.</p>
<p>In einem Seminar zu Thema „<a href="http://www.gentinex.de/soft-skills/positiv-beeinflussen/" target="_blank"><strong>Positiv Beeinflussen</strong></a>“ traf ich Gero Schreiber. Er studierte Jura in Saarbrücken, Rennes und London, sein Referendariat absolvierte er am Oberlandesgericht Düsseldorf, arbeitete acht Jahre als Solicitor und Rechtsanwalt in internationalen Großkanzleien (davon fünf Jahre in London) und seit zwei Jahren ist er in der Rechtsabteilung eines multinationalen Großkonzerns.</p>
<p><strong>Wie sieht Ihre tägliche Arbeit in der Rechtsabteilung eines Großkonzerns aus?</strong></p>
<blockquote><p>Wir beraten den Konzern in allen rechtlichen Fragen im Zusammenhang mit Geschäftsabschlüssen, Vertragsgestaltung  und der Steuerung interner Prozesse. Ziel ist es, Rechtsverstöße auszuschließen und rechtlich relevante Vorgänge so zu gestalten, dass mögliche Gerichtsprozesse oder andere Rechtsstreitigkeiten von vornherein vermieden werden. Auch das Thema Compliance (also die Organisation und Strukturierung unternehmensinterner Abläufe in einer Weise, dass Rechtsverstöße unmöglich werden) spielt eine immer wichtigere Rolle.</p></blockquote>
<p><strong>In letzter Zeit scheint es so, dass es zwischen Juristen und Psychologen und deren Wissensfeldern ein größerer Austausch stattfindet. Wo sehen Sie das Potential der Soft Skill Entwicklung bei Juristen?</strong></p>
<blockquote><p>Juristen beherrschen die Sachverhaltsanalyse, das Subsumieren von Lebenssituationen unter Rechtstatbestände und das argumentative Darlegen eigener Ansichten. Vor dem Hintergrund jedoch, dass viele Juristen heutzutage nicht nur in der Rechtsberatung tätig sind, sondern häufig auch Management-Aufgaben übernehmen, reicht dies nicht aus. Es ist wichtig zu erkennen, dass es andere Wege gibt, eigene Positionen zu vermitteln, als das bloße Argumentieren. Hierzu gehören beispielsweise aktives Zuhören genauso wie das Entwickeln von Verständnis für andere Positionen. Das gelegentliche Eingeständnis eigener Fehler kann besser sein als stures Beharren auf der eigenen Position. Darüber hinaus gibt es Situationen, in denen es zielführender ist, Gesprächspartner auf der emotionalen Ebene anzusprechen als das von Juristen gewöhnlich bevorzugte rationale Vorgehen. Hier können Juristen von Psychologen lernen, welche Herangehensweisen es für die Vermittlung eigener Positionen gibt und welche im Einzelfall die beste ist.</p>
<p>Oft kommt es auch nicht darauf an, die eigenen Maximalpositionen durchzusetzen. Wenn Geschäftsbeziehungen auf längere Sicht angelegt sind, ist es wichtig, dass bei bestimmten Vorgängen (z.B. Vertragsverhandlungen) alle Parteien zufrieden mit den Ergebnissen sind. Entscheidend ist es somit zu erkennen, welche Positionen für die eigene Partei wirklich wichtig sind, an welchen Stellen nachgegeben werden kann und wie es möglich ist zu einem Konsens – im besten Falle zu einer Win-Win Situation &#8211; zu kommen. Psychologen können Juristen darin unterstützen, sogenannte Tauschwerte zu erkennen bzw. zu schaffen, um ein für alle Seiten zufriedenstellendes Ergebnis zu erreichen.</p></blockquote>
<p><strong>Sie selbst haben sich auf dem Gebiet der Soft Skills weiterentwickelt. Was waren für Sie Erkenntnisse und was haben Sie bei Ihrer Arbeit umgesetzt?</strong></p>
<blockquote><p>Meiner Meinung nach ist das Weiterentwickeln von Soft Skills für Juristen ebenso wichtig wie das Beherrschen von Fachwissen. Wer sich auf dem Gebiet Soft Skills unterrichten lässt, wird häufig feststellen, dass das Wissen darüber in der Theorie vielleicht vorhanden sein mag, in der praktischen Anwendung jedoch unzureichend ist. Gerade bei Kollegen, die schon viele Jahre ihren Beruf ausüben, stellt sich eine gewisse Betriebsblindheit für die eigenen Unzulänglichkeiten ein. Mir hat es sehr geholfen, in Seminaren eine professionelle Schulung auf diesem Gebiet zu bekommen. Teilweise wurden mir dabei sehr banale Fehler aufgezeigt. Ich stelle nun fest, dass das Umsetzen des Erlernten, unbewusst oder bewusst, fast täglich erfolgt.</p></blockquote>
<p>Herr Schreiber, vielen Dank für das Gespräch.</p>

	<p>Tags: <a href="http://blog.my-skills.com/tag/gero-schreiber/" title="Gero Schreiber" rel="tag nofollow">Gero Schreiber</a>, <a href="http://blog.my-skills.com/tag/jura/" title="Jura" rel="tag nofollow">Jura</a>, <a href="http://blog.my-skills.com/tag/kommunikationspsychologie/" title="Kommunikationspsychologie" rel="tag nofollow">Kommunikationspsychologie</a></p>

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		<title>Konflikte und Fußball [Wochenrückblick]</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Aug 2011 08:16:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Kummermehr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Hoffenheim]]></category>
		<category><![CDATA[Jose Mourinho]]></category>
		<category><![CDATA[Konflikt]]></category>
		<category><![CDATA[Oliver Kahn]]></category>

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		<description><![CDATA[Der dritte Spieltag der Fußballbundesliga steht vor der Tür. Aber auch unter der Woche hat uns König Fußball wieder einige Brisanz und vor allen Dingen Konflikte, Konflikte, Konflikte geliefert. Zunächst brüllte Oliver Kahn in dem Blog Fanorakel „Erfolg braucht echte Führungsspieler!“ und kritisierte die Spielergeneration Lahm / Schweinsteiger, dass sie oftmals nur Konsens und Anpassung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der dritte Spieltag der Fußballbundesliga steht vor der Tür. Aber auch unter der Woche hat uns König Fußball wieder einige Brisanz und vor allen Dingen Konflikte, Konflikte, Konflikte geliefert.</p>
<p>Zunächst brüllte Oliver Kahn in dem <a href="http://blog.fanorakel.de/2011/08/15/erfolg-braucht-echte-fuhrungsspieler/" target="_blank">Blog Fanorakel „Erfolg braucht echte Führungsspieler!“</a> und kritisierte die Spielergeneration Lahm / Schweinsteiger, dass sie oftmals nur Konsens und Anpassung suche und nicht den Mitspieler zu maximaler Erfolgsbereitschaft antreibe. Schnell hatte man den Eindruck, Kahn kümmert sich um sein eigenes Image und sorgt sich, dass sein Typ weniger in Medien und Vereinen gefragt sei, eingedenk des Debakels von Effenberg  bei Gladbach, ein schönes Pöstchen zu ergattern und eingedenk der selbst mit der Brille der Realsatire oberlangweiligen Blappergplätschers Kahns mit Frau Müller-Hohensteins im ZDF. Also stieß er die Debatte an, dass Deutschland echte Kerle (wie ihn) braucht, um internationale Titel zu gewinnen. Lahm war es zu Recht egal.</p>
<p>Die nächste Auseinandersetzung lieferte uns die Soundanlage der TSG Hoffenheim und die Fans des BVBs. Bei Schmähgesängen des Dortmunder Anhangs gegen Dietmar Hopp in der Rhein-Neckar Arena in Sinsheim setzte es laute Störgeräusche im Hochfrequenzbereich Richtung Gästeblock. Ein BVB Fan erstattet Strafanzeige wegen Körperverletzung. Die Polizei Heidelberg ermittelt. Der Kern dieses Konfliktes liegt wohl in der Fragestellung, welches Fußballmodell sich in der Bundesliga durchsetzen soll. Einerseits ist da der neue mäzenfinanzierte Verein, auf der anderen Seite die traditionsreichen Publikumsmagnete, „die Folklore abliefern“ (Watzke), damit das Spektakel für die VIP Lounge funktioniert.</p>
<p>Der dritte Konflikt dieser Woche handelt von einer antisozialen Persönlichkeitsstörung. Der selbsternannte „Special One“ und Trainer des Real Madrids José Mourinho steckt in der hitzigen Schlussphase des spanischen Supercups dem Assistentstrainer der gegnerischen Mannschaft des FC Barcelona seinen Finger in dessen Auge. Dass es dreimal Rot gab wurde da zur Nebensächlichkeit. Der Konflikt Barcelona und Madrid steigerte sich seit Amtsantritt Mourinhos in bisher noch nicht geahnte Höhen. Das Verhältnis zwischen den Spielern der beiden Mannschaften  ist mittlerweile so vergiftet, das das Gift mit in die so erfolgreiche Nationalmannschaft getragen wird. Das Image von Madrid, die sich die Königlichen nennen und mit blütenweißen Trikots antreten, hat sich gewandelt. Das Verhalten der Trainer und Spieler steht im Gegensatz zur Klubhymne, in der das Noble besungen wird und eben „auch in der Niederlage die Hand gereicht wird“. Nach dem Supercup gratulierte kein Spieler Reals dem siegreichen Barcelona.</p>
<p>Ist der Fußball nicht eine herrliche Ansammlung von Analogien. In nur einer Woche lernen wir so viel. Verletzte Eitelkeiten, unterschiedliche Werte, Newcomer gegen Platzhirsche, mangelnde Streicheleinheiten, Ramboverhalten. Kommt Ihnen das in Ihrem Arbeitsalltag bekannt vor? Bleibt uns mal wieder nur <strong>Albert Camus</strong> zu zitieren: „Denn auch wenn mir die Welt in all den Jahren einiges geboten hat, alles, was ich schließlich am sichersten über Moral und menschliche Verpflichtungen weiß, verdanke ich dem Fußball.“</p>
<p>Ich wünsche ein spannendes Fußballwochenende, bei dem die Konflikte 11 gegen 11 nach Regeln ausgetragen werden.</p>

	<p>Tags: <a href="http://blog.my-skills.com/tag/hoffenheim/" title="Hoffenheim" rel="tag nofollow">Hoffenheim</a>, <a href="http://blog.my-skills.com/tag/jose-mourinho/" title="Jose Mourinho" rel="tag nofollow">Jose Mourinho</a>, <a href="http://blog.my-skills.com/tag/konflikt/" title="Konflikt" rel="tag nofollow">Konflikt</a>, <a href="http://blog.my-skills.com/tag/oliver-kahn/" title="Oliver Kahn" rel="tag nofollow">Oliver Kahn</a></p>

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		<title>Investieren Sie!</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Aug 2011 06:35:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Kummermehr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Börsencrash]]></category>
		<category><![CDATA[Investition]]></category>

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		<description><![CDATA[Uhh ahhh, Börsencrash! Wohin mit dem Geld, das von der Inflation bald aufgefuttert wird! Angst, junger Mann und junge Frau, bald allein auf der Straße zu stehen. Schnell noch eine Schrottimmobilie kaufen oder eine überhitzt teure Altbauwohnung? Oder doch Gold? Aber der Goldpreis ist doch bereits bei 1700 $. Hätte ich das nur vor einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-1505" href="http://blog.my-skills.com/2011/08/09/investieren-sie.html/dow/"><img class="alignright size-medium wp-image-1505" src="http://blog.my-skills.com/wp-content/uploads/2011/08/dow-300x106.jpg" alt="" width="300" height="106" /></a>Uhh ahhh, Börsencrash! Wohin mit dem Geld, das von der Inflation bald aufgefuttert wird! Angst, junger Mann und junge Frau, bald allein auf der Straße zu stehen. Schnell noch eine Schrottimmobilie kaufen oder eine überhitzt teure Altbauwohnung? Oder doch Gold? Aber der Goldpreis ist doch bereits bei 1700 $. Hätte ich das nur vor einem Jahr gekauft. Wird er in einem Jahr bei 3400 $ sein? Ich bin so unsicher und so traurig, wenn ich in mein tiefrotes Depot schaue. In was könnte ich denn tatsächlich investieren, was einen klaren Werterhalt hat?</p>
<p>Wenden Sie Ihren Blick weg von dem Depot und investieren Sie doch in sich selbst und Ihre Fähigkeiten! Lernen Sie Gitarre spielen, Salsa tanzen, beginnen Sie ein Fernstudium für E-Technik oder Religionslehre. Lernen Sie Kitesurfen oder Motorradfahren.</p>
<p>Sie könnten natürlich auch Ihre kommunikativen Fertigkeiten verbessern und lernen, <a href="http://www.gentinex.de/soft-skills/positiv-beeinflussen/" target="_blank">wie Sie besser auf andere wirken können</a>. Sie könnten lernen, wie Sie in <a href="http://www.gentinex.de/soft-skills/konstruktiv-verhandeln/" target="_blank">Verhandlungen qualitativ hochwertige Vereinbarungen erzielen</a> oder Sie könnten lernen, wie Sie als Führungskraft Kommunikation als <a href="http://www.gentinex.de/soft-skills/leader-moves/" target="_blank">strategisches Instrument </a>zur Steigerung von Leistungsbereitschaft, Loyalität und Kreativität einsetzen können.</p>
<p>Nicht verzagen mit Ihren Investitionsvorhaben! Einer der größten Wachstumsmärkte liegt in uns selbst. Investieren Sie hier.</p>

	<p>Tags: <a href="http://blog.my-skills.com/tag/boersencrash/" title="Börsencrash" rel="tag nofollow">Börsencrash</a>, <a href="http://blog.my-skills.com/tag/investition/" title="Investition" rel="tag nofollow">Investition</a></p>

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		<title>Powerpoint muss sterben!</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Aug 2011 10:23:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerald Petersen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Anti-Powerpoint-Partei]]></category>
		<category><![CDATA[APPP]]></category>
		<category><![CDATA[Flipchart]]></category>
		<category><![CDATA[Matthias Pöhm]]></category>
		<category><![CDATA[Powerpoint]]></category>
		<category><![CDATA[Präsentieren]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch das noch: Jetzt gibt es eine Anti-Powerpoint-Partei. Die APPP nennt sich &#8220;eine internationale Bewegung (in Form einer Schweizer Partei)&#8221;. Diese Partei wurde im Mai 2011 gegründet und soll zu den schweizer Nationalratswahlen im Oktober 2011 antreten. Jeder kann Mitglied werden, und am 25. Juli 2011 hatte die Partei 1.421 Mitglieder. Erklärtes Ziel ist es, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch das noch: Jetzt gibt es eine <a href="http://anti-powerpoint-party.com/de/partei/" target="_blank">Anti-Powerpoint-Partei</a>. Die APPP nennt sich &#8220;eine internationale Bewegung (in Form einer Schweizer Partei)&#8221;. Diese Partei wurde im Mai 2011 gegründet und soll zu den schweizer Nationalratswahlen im Oktober 2011 antreten. Jeder kann Mitglied werden, und am 25. Juli 2011 hatte die Partei 1.421 Mitglieder. Erklärtes Ziel ist es, viertstärkste Partei der Schweiz zu werden.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/Microsoft-PowerPoint-Home-Student-2010/dp/B003B1ZGNQ/ref=sr_1_2?s=software&amp;ie=UTF8&amp;qid=1312277554&amp;sr=1-2" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-1493" src="http://blog.my-skills.com/wp-content/uploads/2011/08/Powerpoint.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Und wie sieht das Parteiprogramm aus? Übersichtlich, wie der Nischenname schon vermuten läßt. Das offizielle Ziel ist es, &#8220;die Menschen über die wesentlich besseren Alternativen zu PowerPoint zu informieren, denn Ppt ist wie eine Krankheit&#8221;. Harte Worte, die Microsoft, dem Anbieter von Powerpoint, nicht gefallen dürften. Mittlerweile beeilt sich die APPP, Powerpoint als &#8220;Repräsentant für alle Präsentationssoftware&#8221; zu sehen (in einer Fußnote).</p>
<p>Hinter der &#8220;Partei&#8221; steht der schweizer Autor und Rhetorik-Trainer<strong> Matthias Pöhm</strong>. Er wird nicht müde zu betonen: Powerpoint verhindert Wirkung. Das Gegenmittel ist das gute alte Flipchart.</p>
<p><strong>Powerpoint muss sterben, damit wir wirken können! </strong>Das sehe ich im Grunde auch so, denn seit 1991 verwende ich sehr viel häufiger und sehr viel intensiver das Flipchart und die Pinwand im Vergleich zur Powerpoint-Präsentation (und wenn Powerpoint, dann nur sehr kurz). Eine Partei habe ich deswegen noch nicht gegründet. Und den &#8220;<a href="http://www.amazon.de/o/ASIN/0306815125/280-8260979-4899245?SubscriptionId=0EMV44A9A5YT1RVDGZ82" target="_blank">Death by Powerpoint</a>&#8221; haben schon andere beschworen.</p>
<p>Da kommen wir zum eigentlichen Grund für die Parteigründung: Es handelt sich um eine Guerilla-Marketingkampagne für das Buch von Matthias Pöhm  &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Irrtum-PowerPoint-Pr%C3%A4sentieren-faszinieren-schon/dp/3952368008/ref=sr_1_5?ie=UTF8&amp;qid=1312276040&amp;sr=8-5" target="_blank">Der Irrtum PowerPoint: Präsentieren Sie noch oder faszinieren Sie schon?</a>&#8221; (bereits 2006 das erste mal veröffentlicht). Matthias Pöhm unbescheiden: &#8220;Klar ist das ein Marketing-Coup, aber ein  sehr guter.&#8221; (FTD vom 19.7.2011).</p>
<p>Auch wenn man nicht gleich eine Partei gründen oder ihr beitreten muss: Das Anliegen, Flipchart staat Powerpoint zu verwenden, halte ich  für unterstützenswert. Wer tatsächlich noch nicht weiß, wie das geht, kann sich bei Pöhm erste Anregungen holen.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-1497" src="http://blog.my-skills.com/wp-content/uploads/2011/08/APPP.jpg" alt="" width="500" height="315" /></p>
<p>Witzig: Wenn man die Internetpräsenz der <a href="http://anti-powerpoint-party.com/de/partei/" target="_blank">APPP</a> aufruft, erscheint auf der ersten Seite eine typische Powerpoint-Grafik (Verzeihung: Präsentationssoftware-Grafik) mit der angestrebten Mitgliedzahl der Partei im Verhältnis zu anderen Parteien (s. Screenshot). Selbst bei der APPP geht es nicht ohne.</p>

	<p>Tags: <a href="http://blog.my-skills.com/tag/anti-powerpoint-partei/" title="Anti-Powerpoint-Partei" rel="tag nofollow">Anti-Powerpoint-Partei</a>, <a href="http://blog.my-skills.com/tag/appp/" title="APPP" rel="tag nofollow">APPP</a>, <a href="http://blog.my-skills.com/tag/flipchart/" title="Flipchart" rel="tag nofollow">Flipchart</a>, <a href="http://blog.my-skills.com/tag/matthias-poehm/" title="Matthias Pöhm" rel="tag nofollow">Matthias Pöhm</a>, <a href="http://blog.my-skills.com/tag/powerpoint/" title="Powerpoint" rel="tag nofollow">Powerpoint</a>, <a href="http://blog.my-skills.com/tag/praesentieren/" title="Präsentieren" rel="tag nofollow">Präsentieren</a></p>

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		<title>Gesichtsausdruck, Emotionen und Botox</title>
		<link>http://blog.my-skills.com/2011/07/14/gesichtsausdruck-emotionen-und-botox.html</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Jul 2011 06:47:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Kummermehr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Botox]]></category>
		<category><![CDATA[Embodiment]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn wir fröhlich sind, schnellen unsere Mundwinkel nach oben. Wir lächeln. Das ist klar. Aber auch anders herum wird eine Verbindung draus. Wenn wir die Mundwinkel nach oben heben, dann werden wir fröhlich. Der Sozialpsychologe Fritz Strack hat 1988 an der Universität Mannheim folgendes Experiment durchgeführt. Probanden mussten einen Bleistift quer in den Mund nehmen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn wir fröhlich sind, schnellen unsere Mundwinkel nach oben. Wir lächeln. Das ist klar. Aber auch anders herum wird eine Verbindung draus. Wenn wir die Mundwinkel nach oben heben, dann werden wir fröhlich.</p>
<p>Der Sozialpsychologe <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fritz_Strack" target="_blank">Fritz Strack </a>hat 1988 an der Universität Mannheim folgendes Experiment durchgeführt. Probanden mussten einen Bleistift quer in den Mund nehmen, dadurch wurden die Mundwinkel nach oben geschoben. Jetzt mussten sie eine Reihe von Cartoons nach Lustigkeit bewerten und siehe da, die Probanden mit den nach oben gezwungenen Mundwinkel fanden diese lustiger als die, die keinen Bleistift im Mund hatten.</p>
<p><strong>Levenson </strong>und <a href="http://www.paulekman.com/" target="_blank">Ekman </a>führten eine Reihe von Experimenten durch, die diese Wechselbeziehung von Gesichtsausdruck und Gefühlen auch auf physiologischer Ebene bestätigten. Probanden wurden detailliert angewiesen unterschiedliche Gesichtsausdrücke zu formen (Mundwinkel nach oben oder die Nase bei offenem Mund zu rümpfen). Ihnen wurde nicht gesagt, sie sollen Freude oder Ekel mit dem Gesicht ausdrücken. Siehe da, durch das Ändern des Gesichtsausdruckes, änderten sich auch physiologische Indikatoren bei den Probanden, wie zum Beispiel Herzfrequenz oder Leitfähigkeit der Haut (physiologische Muster, die mit den entsprechenden Emotionen korrelieren). Probanden, die ihre Schultern hochziehen mussten, die Mundwinkel bei offenem Mund nach unten ziehen und die Augen weit öffnen sollten, hatten eine erhöhte Herzfrequenz und verkürzte Intervalle des Atmens. Sie berichteten auch von höher erlebter Angst.</p>
<p>Je deutlicher die Gesichtsausdrücke geformt wurden, desto höher waren die physiologischen Indikatoren und desto stärker wurde das Gefühl erlebt. Die Gesichtsmuskeln melden dem Gehirn ihre Lage mit, worauf das Gehirn diese mit in die Kalkulation des Empfindens aufnimmt.</p>
<p>Unser aktuelles Empfinden und die Fähigkeit, Empfinden zu spüren, ist das Resultat eines Riesenkonzerts, mit ganz vielen Instrumenten. Unser Gehirn, der Dirigent, schafft aus allen diesen Einflüssen einen Klang. <a href="http://www.nytimes.com/2011/06/19/fashion/botox-reduces-the-ability-to-empathize-study-says.html?_r=1" target="_blank">Neuste Erkenntnisse</a> zeigen, dass Menschen, die mit Botox behandelt wurden, Emotionen in Gesichtsausdrücke anderer Menschen schlechter lesen konnten als Menschen ohne Botox Behandlung. Die Erklärung: Botox lähmt die Muskeln, ein Nachformen der Emotion ist weniger möglich, weniger Muskelaktivität führt zu niedrigeren physiologischen Indikatoren, dies wiederum zu weniger Empfinden und so macht Botox unseren Lebensklang stumpfer.</p>

	<p>Tags: <a href="http://blog.my-skills.com/tag/botox/" title="Botox" rel="tag nofollow">Botox</a>, <a href="http://blog.my-skills.com/tag/embodiment/" title="Embodiment" rel="tag nofollow">Embodiment</a>, <a href="http://blog.my-skills.com/tag/emotionen/" title="Emotionen" rel="tag nofollow">Emotionen</a></p>

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		<title>Der Trainerabreißkalender</title>
		<link>http://blog.my-skills.com/2011/07/12/der-trainerabreisskalender.html</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Jul 2011 07:57:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Kummermehr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Casper XOXO]]></category>
		<category><![CDATA[Sinnspruch]]></category>
		<category><![CDATA[Trainerabreißkalender]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeden Tag ein neuer Sinnspruch. Durch die Seminare Deutschlands sinnsprucht es gewaltig. Damit das so bleibt, dafür sorgt der Trainerabreißkalender. Jeden Tag ein neuer Saint Exupery oder ein anderer Max Frisch, die in zwei Zeilen die Welt erklären. Aber was sorgt dafür, dass die verdichtete Wahrheit der Sinnsprüche nicht sinnentkorkt wird und klick klick klick [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jeden Tag ein neuer Sinnspruch. Durch die Seminare Deutschlands sinnsprucht es gewaltig. Damit das so bleibt, dafür sorgt der Trainerabreißkalender. Jeden Tag ein neuer <strong>Saint Exupery</strong> oder ein anderer <strong>Max Frisch</strong>, die in zwei Zeilen die Welt erklären. Aber was sorgt dafür, dass die verdichtete Wahrheit der Sinnsprüche nicht sinnentkorkt wird und klick klick klick in dem Sinn aus den Sinn geflutet wird? Die Antwort enthält ein anderes Element der Seminare bereit, das man analog dem Sinnspruch durch Inflation ad absurdum führt: Die <strong>Authentizität</strong>.</p>
<p>Wenn ein gläubiger Katholik <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Augustinus_von_Hippo" target="_blank"><strong>Augustinus </strong></a>rezitiert („In Dir muss brennen, was Du in anderen entzünden willst.“) und dabei funkelnde Augen hat, dann fällt der Seminarraum in Andacht und Reflexion. Wenn ein durch und durch von der Idee der Personalentwicklung durchdrungener Personalleiter bei seinen Sinnsprüchen, die er für sich sammelt, abwägt, welche er weitergibt, diese vorlebt und zum Leitmotiv seiner Seminare macht, dann werden sie von den Teilnehmern akzeptiert.</p>
<p>Wenn der Sinnspruch als sinnloser Lückenfüller Einzug in das Seminar erhält, wird es sehr schnell fad.</p>
<p>Also wer sagt, welchen Sinnspruch, in welcher Situation. Sinnsprüche finden sich überall. Die Bibel natürlich, Bücher, allen voran Faust, Lebenshilfeliteratur. Auch die Popkultur hält da einiges bereit. Das aktuelle Album des Rappers <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Casper_%28Rapper%29" target="_blank">Casper XOXO</a> ist ein Sammelsurium davon. „<strong>Wenn das Leben nur Zitronen gibt, dann mach verdammt nochmal Limonade daraus</strong>“. Könnte auch Eckard von Hirschhausen sagen, doch wenn Casper es aus seiner Seele schreit, dann hat das, ähm ja wirklich etwas Authentisches. Also seien Sie weiter auf der Suche nach dem Sinn. Er ist sicherlich mehr als ein daher gesagter Spruch!</p>

	<p>Tags: <a href="http://blog.my-skills.com/tag/casper-xoxo/" title="Casper XOXO" rel="tag nofollow">Casper XOXO</a>, <a href="http://blog.my-skills.com/tag/sinnspruch/" title="Sinnspruch" rel="tag nofollow">Sinnspruch</a>, <a href="http://blog.my-skills.com/tag/trainerabreisskalender/" title="Trainerabreißkalender" rel="tag nofollow">Trainerabreißkalender</a></p>

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		<title>Manipulation lohnt sich nicht!</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 07:59:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Kummermehr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Manipulation]]></category>

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		<description><![CDATA[Weiterbildung ist für alle wichtig. Das war auch Rajendran K. klar. Er soll der Personalleiter des Ausbildungszentrums der Wettmafia gewesen sein. Seine Seminare zur Wettmanipulation umfassten alles, was der Fußball-Manipulator von heute wissen muss: Die systematische Kontaktanbahnung auf Schiedsrichter, Spieler und Funktionäre Das Überreden der Schiedsrichter, Spieler und Funktionäre zum Spielbetrug Theoretisches Wissen, wie teuer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weiterbildung ist für alle wichtig. Das war auch Rajendran K. klar. Er soll der Personalleiter des Ausbildungszentrums der Wettmafia gewesen sein. Seine Seminare zur Wettmanipulation umfassten alles, was der Fußball-Manipulator von heute wissen muss:</p>
<ul>
<li>Die systematische Kontaktanbahnung auf Schiedsrichter, Spieler und Funktionäre</li>
<li>Das Überreden der Schiedsrichter, Spieler und Funktionäre zum Spielbetrug</li>
<li>Theoretisches Wissen, wie teuer ein Betrug in welcher Liga ist</li>
<li>Das Schmuggeln von Bestechungsgeldern in die jeweiligen Länder</li>
<li>Integration von Wettanbietern in das Netzwerk</li>
</ul>
<p>Leider wurde Rajendran K. im Juni verhaftet. Wer heute die Seminare leitet ist noch unklar. Aber klar ist, <a href="http://blog.my-skills.com/2010/06/29/manipulationswissen.html" target="_blank">Manipulation </a>lohnt sich nicht. Das wird sich Rajendran K. in einem malaysischen Gefängnis wohl auch gerade denken.</p>

	<p>Tags: <a href="http://blog.my-skills.com/tag/manipulation/" title="Manipulation" rel="tag nofollow">Manipulation</a></p>

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		<title>West Wing</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jun 2011 07:50:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Kummermehr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fallbeispiele]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Mikropolitik]]></category>
		<category><![CDATA[West Wing]]></category>

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		<description><![CDATA[„Uh, ah das ist politisch“ wird schmallippig gesagt und meint so viel „Hier brauch ich nichts zu machen, weil hier kann ich nichts machen!“.  Das Politische oder das, was als das Politische wahrgenommen wird, ist das Rückzugsgebiet mancher Angestellten in deutschen Unternehmen. In diesem unbestimmten Raum darf er sich in die Ohnmacht zurückziehen und sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Uh, ah das ist politisch“ wird schmallippig gesagt und meint so viel „Hier brauch ich nichts zu machen, weil hier kann ich nichts machen!“.  Das Politische oder das, was als das Politische wahrgenommen wird, ist das Rückzugsgebiet mancher Angestellten in deutschen Unternehmen. In diesem unbestimmten Raum darf er sich in die Ohnmacht zurückziehen und sich als kleines Marionettchen fühlen und braucht auch nichts mehr zu machen außer in der Teeküche irgendwie wissend ohne etwas zu wissen dem Kollegen zuzuraunen „das ist politisch!“ Mein Nutzen davon? Ich bin zwar Opfer, aber dafür moralisch überlegen. Die Antidepressiva dürfen schon mal bestellt werden.</p>
<p>Bumm – Denkverbot, das ist politisch. So einfach ist das manchmal. Ich habe das Gefühl, dass die Business Sprache auch dank dem Einzug des Englischen viele Wörter benutzt, die Denkverkürzungen sind und trotzdem selbstwerterhöhend funktionieren. Tough Cookie oder Shitstorm oder wenn jemand voller Stolz sagt „Bullshit Bingo“, wissend lacht, dann ist  man selbst versucht, sofort Bingo zu rufen.</p>
<p>Aber wie funktioniert nun das Politische? Wir könnten zwar <a href="http://blog.my-skills.com/2007/03/14/mikropolitik-ausweitung-der-kampfzone.html" target="_blank">Oswald Neuberger’s tolles Buch</a> lesen, aber das wäre mir jetzt zu wenig unterhaltsam. Wir könnten uns Günter Wallrafartig als ganz alter Mann verkleiden und in die FIFA einschleichen und mal schauen, was der Sepp Blatter macht. Diese Aktion wäre sicherlich ein Tough Cookie und wenn es dann rauskommt, dann kommt der Shitstorm. Also bleibt uns, um wirklich herauszufinden, wie das ominöse Politische funktioniert, DVD zu schauen und zwar das hervorragende „<a href="http://astore.amazon.de/soft-skills-21/detail/B000I8OC08" target="_blank">West Wing</a>“.</p>
<p><object classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" width="500" height="400">
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		<p><a href="http://www.youtube.com/v/8sJkM_CNqcw&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;fmt=6">Videolink</a> (Adobe Flash Player erforderlich)</p>
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</p>
<p>Die Serie von Mastermind <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aaron_Sorkin" target="_blank">Aaron Sorkin </a>handelt von dem fiktiven US-Präsidenten Josiah Bartlet und dessen Beraterstab. Wir sehen, wie die Entscheidungsprozesse im Weißen Haus funktionieren. Wir sehen ständig Menschen, die in Gängen und Bürolabyrinthen laufen und reden. Die Serie ist nie stumm. Stets wird gehandelt, Tauschwerte für Kongressabgeordnete entwickelt, Anwendungen von Gesetzen gedehnt, Beziehungen aufgebaut und Ziele verfolgt. Wie und wann gehen wir damit an die Presse und immer geht es Schlag auf Schlag. Ein Fest für Kommunikationsinteressierte.</p>
<p>Also falls Sie wirklich mal wissen wollen, wie das funktioniert mit dem Politischen, legen Sie West Wing ein und drücken Sie auf „Play all“.</p>

	<p>Tags: <a href="http://blog.my-skills.com/tag/mikropolitik/" title="Mikropolitik" rel="tag nofollow">Mikropolitik</a>, <a href="http://blog.my-skills.com/tag/politik/" title="Politik" rel="tag nofollow">Politik</a>, <a href="http://blog.my-skills.com/tag/west-wing/" title="West Wing" rel="tag nofollow">West Wing</a></p>

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		<title>Tasmania Daum</title>
		<link>http://blog.my-skills.com/2011/05/13/tasmania-daum.html</link>
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		<pubDate>Fri, 13 May 2011 08:38:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Kummermehr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Bernd Strauß]]></category>
		<category><![CDATA[Christoph Daum]]></category>
		<category><![CDATA[sportpsychologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Dies vorweg. Ist es nicht einfach gegen einen taumelnden Verlierer einzuschlagen? Und ist da nicht ein schales Bedürfnis, Menschen zu entlarven und entwickelt sich bei uns nicht eine schlechte Sensationsfreude, die sehen will, wie Menschen reagieren, wenn Sie auf die Verliererstraße kommen, die sie so vorher nicht kannten? Unabhängig davon schreibt König Fußball derzeit wieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dies vorweg. Ist es nicht einfach gegen einen taumelnden Verlierer einzuschlagen? Und ist da nicht ein schales Bedürfnis, Menschen zu entlarven und entwickelt sich bei uns nicht eine schlechte Sensationsfreude, die sehen will, wie Menschen reagieren, wenn Sie auf die Verliererstraße kommen, die sie so vorher nicht kannten? Unabhängig davon schreibt König Fußball derzeit wieder eine atemberaubende Coming-of-Age Story: Der Weg Daums zur Demut (hoffentlich).</p>
<p>Der Chefautor Fußball wird begleitet von den mittlerweile harsch kritisierten Medien. Die Journalisten erfreuen sich weiterhin der Alliteration und texten Überschriften, die da heißen „Vom Daum zum Däumling“ oder „Daums Desaster“.</p>
<p><object classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" width="500" height="400">
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		<p><a href="http://www.youtube.com/v/RUVLAL-kJLk&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;fmt=6">Videolink</a> (Adobe Flash Player erforderlich)</p>
	<!--[if !IE]>-->
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	<!--<![endif]-->
</object>

</p>
<p>Die Geschichte des Christoph Daum ist auch eine der Selbstdarstellung. Sein Selbstverständnis („der Lautsprecher der Liga“) wurde gerne im kooperativen Wechselspiel der Medien kolportiert. Wo er auftrat, kamen die Kameras samt akkreditierten Journalisten zuhauf. Sein erstes Training in Köln nach langer Abstinenz im Jahr 2006 begleiteten 20 Kamerateams und 9000 beseelte Kölner-Fans. Sein erstes Training bei Eintracht Frankfurt vor 6 Spieltagen übertrug der nun von ihm kritisierte Hessische Rundfunk („hr &#8211; Gebühren für gutes Programm“).</p>
<p>Zu Beginn seiner Mission sprach Daum: „Ich will etwas bewegen und den Verein an den nationalen Spitzenbereich ranführen.“ Der ist weit weg. Sein Credo „Visionen schaffen Fakten“ reichte bisher zu 3 von 18 möglichen Punkten. Im gleichen Zeitraum holte beispielsweise der mit einem viel kleineren Etat angetretene <a href="http://www.der-betze-brennt.de/" target="_blank">1. FC Kaiserslautern</a> 12 Punkte und steht nun weit vor der Eintracht. Wer hätte das vor der Saison gedacht?</p>
<p>Trotz einer permanenten Medienbeschallung ist es schwer, sich ein Bild zu machen, was alles in und um Daum gerade passiert. Die vielen Interviews, die er seit dem 28. Spieltag im Eintracht Trainingsanzug gibt, zeigen eine deutliche Veränderung in seinem Verhalten. Zu Beginn fast salbungsvoll, die Worte wohl betont, kämpferisch, manchmal gönnerhaft und dozierend. Mittlerweile wirkt er in Interviews schmallippig, fühlt sich schnell angegriffen, von einer Schlagfertigkeit weit entfernt. Das Bild, das uns Daum von Daum vermittelt hat, ist nicht mehr das eines souveränen Zampanos und schon gar nicht das eines psychologisch versierten Motivators.</p>
<p>1989 konnte man nicht nur mit weißen Socken im Sportstudio beeindrucken, sondern auch mit „provokanten Verhalten“. So fand Daum damals, dass die Wetterkarte interessanter sei als der damalige und baldige Bayern Trainer Jupp Heynckes, dass dieser auch Werbung für Schlaftabletten machen könne und – das ist doch ganz interessant vor dem aktuellen Hintergrund – wenn einer so dünnhäutig sei wie Heynckes, hätte er im Trainerbusiness nichts verloren. Uli Hoeneß wird heute milde darüber lächeln können.</p>
<p><object classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" width="500" height="400">
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		<p><a href="http://www.youtube.com/v/6aFEVZvlmi0&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;fmt=6">Videolink</a> (Adobe Flash Player erforderlich)</p>
	<!--[if !IE]>-->
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	<!--<![endif]-->
</object>

</p>
<p>1989 konnte man sicherlich die Fußballwelt auch noch beeindrucken mit „Tschaka-Psychologie“, wie es der <a href="http://www.hr-online.de/website/rubriken/sport/index.jsp?rubrik=7454&amp;key=standard_document_41496307" target="_blank">Sport-Psychologe Bernd Strauß</a> in einem Interview mit HR formuliert. Also Aktionen, für den augenblicklichen Effekt bestimmt, wie über Kohlen laufen, die für den Moment ein besseres Selbstwert vermitteln, bei denen aber die Langzeitwirkung fraglich ist. Mittlerweile hat die professionelle Sportpsychologie Einzug erhalten in den Fußball. Hierbei wird seriöse Arbeit gemacht, die Psychologie nicht verbindet mit Effekten oder selbstdarstellerisch wirkenden Verhalten, sondern Ergebnisse erzielt, wie bei dem Elfmeterschießen der deutschen Nationalmannschaft 2006 im WM Viertelfinale gegen Argentinien.</p>
<p>Daum benutzte das psychologische Moment häufig, um darzustellen, dass er der besondere, der andere Trainer ist, der über den Tellerrand schaut. Er hat so famose psychologische Tricks drauf wie keiner. Zu seinem Antrittsbesuch bei Frankfurt sprach er: „Im Fußball spielt der Kopf immer eine wichtige Rolle. Wenn der richtig funktioniert, dann ist er das dritte Bein und kann den Unterschied ausmachen.“ Uffz! Drei Punkte am Samstag wären den Eintrachtspielern sicherlich lieber als ein drittes Bein, das vor allem Theofanis Gekas im Weg zu stehen scheint.</p>
<p>Dass er Gekas das Tore schießen wieder mit dem pseudowissenschaftlichen NLP (Neurolinguistisches Programmieren) beibringen will, klingt so, als wolle er sagen, er kennt sich aus mit der Psychoszene und ist noch „State of the Art“. Wer ein wenig NLP kennt, wird sich fragen, was konkret Daum mit dem armen Gekas da macht.</p>
<p>Daums Problem scheint mir, dass mittlerweile viele Trainer der Bundesliga seriöse sportpsychologische Hilfe in Anspruch nehmen, die nicht lautsprecherisch ist. Dagegen sieht Daum eher aus, wie ein alter trauriger Mann, dessen Zeit vorbei ist. Die Eisscholle schmilzt. Ich hoffe, er nimmt seine Krise als Chance, sich zu hinterfragen und möge er – auch mit Hilfe seriöser Psychologie – langfristig an Souveränität wachsen.</p>

	<p>Tags: <a href="http://blog.my-skills.com/tag/bernd-strauss/" title="Bernd Strauß" rel="tag nofollow">Bernd Strauß</a>, <a href="http://blog.my-skills.com/tag/christoph-daum/" title="Christoph Daum" rel="tag nofollow">Christoph Daum</a>, <a href="http://blog.my-skills.com/tag/sportpsychologie/" title="sportpsychologie" rel="tag nofollow">sportpsychologie</a></p>

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		<title>Selbstmarketing für Frauen</title>
		<link>http://blog.my-skills.com/2011/05/09/selbstmarketing-fuer-frauen.html</link>
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		<pubDate>Mon, 09 May 2011 07:52:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Kummermehr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Annette Zimmer-Kass]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstmarketing]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist immer wieder schön Teilnehmer oder Teilnehmerinnen von Seminaren von Zeit zu Zeit zu sehen und zu hören, was diese denn so machen. Und viele von Ihnen machen unglaublich spannede Dinge. Zum Beispiel Annette Zimmer-Kass, die ich vor zwei Jahren bei dem Seminar &#8220;Positiv Beeinflussen&#8221; kennenlernte. Nun traf ich sie zu einem Interview in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-1446" src="http://blog.my-skills.com/wp-content/uploads/2011/05/annette.jpg" alt="" width="140" height="185" />Es ist immer wieder schön Teilnehmer oder Teilnehmerinnen von Seminaren von Zeit zu Zeit zu sehen und zu hören, was diese denn so machen. Und viele von Ihnen machen unglaublich spannede Dinge. Zum Beispiel Annette Zimmer-Kass, die ich vor zwei Jahren bei dem Seminar &#8220;<a href="http://www.gentinex.de/soft-skills/positiv-beeinflussen/" target="_blank">Positiv Beeinflussen</a>&#8221; kennenlernte.</p>
<p>Nun traf ich sie zu einem Interview in Sachsenhausen zu grüner Soße und Apfelwein wieder.</p>
<p><strong>Da ich Sie bereits aus dem Training sehr gut kenne, die Leser aber natürlich nicht, stellen Sie sich doch einfach kurz vor.<br />
</strong></p>
<blockquote><p>Ich bin Annette Zimmer-Kass, Elektroingenieurin mit 25 Jahren Berufserfahrung im technischen Vertrieb eines Konzerns, dazu Ehefrau und Mutter.</p>
<p>Nach dem Studium bin ich direkt im Konzern eingestiegen, im Vertrieb. Das war schon ungewöhnlich und ich wusste gar nicht so recht, was da auf mich zukommt. Ich habe dann diverse Stufen durchlaufen, von der Projektingenieurin bis zur Vertriebsleiterin. Der direkte Kontakt zum Kunden hat mir besonders viel Spaß gemacht, das war zwar nicht immer einfach, denn der Kunde hat das gegebene Wort auch eingefordert, doch wenn wir gemeinsam ein Projekt gestemmt hatten, war das ein tolles Gefühl. Über drei Jahre habe ich dann auch internationale Erfahrung gesammelt, vorwiegend im Süd-Ost-Asiatischen Raum und Australien. Zum Beispiel in Thailand zu erleben, dass ich alleine auf Grund meines Aussehens schon als Ausländerin erkannt bin, hat mir neue Einblicke – nicht nur im Business &#8211; eröffnet.</p>
<p>Dann konnte ich mich noch als Integrationsmanagerin beweisen und Mitarbeiter eines mittelständischen Unternehmens in den Konzern einbinden – eine spannende Aufgabe.</p>
<p>Zuletzt habe ich ein großes Projekt geleitet, bei dem der interdisziplinäre Ansatz wesentlich war. Da habe ich das Wort  „Fremdsprache“ von einer ganz anderen Seite betrachten gelernt: jede Branche, jede Altersgruppe hat ihre eigene Sprache. Da ist es schon einen Herausforderung, dass z.B. ein Techniker und ein Architekt sich wirklich „verstehen“.  Ja, und so waren die 25 Jahre gut gefüllt mit Herausforderungen, auch jenseits der Technik und ich konnte sehr viel lernen.<br />
Vor einigen Jahren habe ich zudem noch eine Ausbildung zur Farb- &amp; Stilberaterin und zur Visagistin absolviert. Momentan in der Ausbildung zum Business Coach.</p>
<p>Mit diesen Kompetenzen und Expertisen ausgestattet, habe ich das Angestelltenverhältnis verlassen und bin ich auf dem Weg, mein eigenes Unternehmen zu gründen. Damit möchte ich meine Erfahrungen wieder in den Markt geben. Ein besonderes Interesse und auch „Herzblut“ finden dabei Frauen, die Karriere machen möchten, dies am besten in Männer dominierten Branchen und mit Familie.</p></blockquote>
<p><strong>Sie führen den Workshop &#8220;Selbstmarketing&#8221; durch. Können Sie kurz skizzieren, was die Teilnehmerinnen dort erwartet?</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<blockquote><p>Den Workshop „Selbstmarketing“ führe ich für das MentorinnenNetzwerk durch (Netzwerk für Frauen in Naturwissenschaft und Technik &#8211; in Hessen www.mentorinnennetzwerk.de).</p>
<p>Es geht in erster Linie darum, die Frauen neben ihrer fachlichen Qualifikation, die sie an den Hochschulen erwerben, dafür zu sensibilisieren, dass Karriere und Erfolg auch von der eigenen Persönlichkeit und deren „Vermarktung“ abhängt. Speziell Frauen neigen auch heute noch dazu, zu warten bis der Chef die Fähigkeiten durch die Arbeit erkennt (Mein Chef muss doch sehen, was ich leiste….“). Während des Wartens leisten diese Frauen eine super Arbeit (das fleißige Bienchen), die auch unverzichtbar ist, doch befördert werden daneben andere.</p>
<p>In meinem Workshop sollen sie zum einen diesen „Aha-Effekt“ bekommen und natürlich die ersten Schritte des Selbstmarketings auch erlernen.</p></blockquote>
<p><strong><br />
Welchen Nutzen werden Teilnehmerinnen von Ihrem Workshop haben?</strong></p>
<blockquote><p>Wie gesagt, sie sollen das Bewusstsein bekommen oder auch schärfen, dass die reine berufliche und fachliche Qualifikation noch nicht unbedingt für eine Erfolgskarriere ausreicht. Mir ist wichtig, dass die Teilnehmerinnen lernen, Entscheidungen bewusst zu treffen – nicht nur die, die ihre berufliche Karriere betreffen. Dafür biete ich Methoden und Hilfsmittel an.<br />
Ich setze auch mein Wissen als Farb- &amp; Stilberaterin ein, wir befassen uns mit den Assoziationen von Farben und deren Wirkung im Business. Schauen, was Stil ist und ich gebe Hinweise, wie sie sich selbst vorteilhaft in Szene setzen können: „Wie will ich wirken – was will ich bewirken“, das ist ein Schlüsselsatz in diesem Kontext. Was bewirken Accessoires? Wie kann ich sie bewusst einsetzen? Was macht mich als „Marke“ aus? etc.</p>
<p>Ich biete ein breites Spektrum an, so dass Jede etwas Konkretes mitnehmen kann.</p></blockquote>
<p><strong>Sie waren selbst Vertriebsleiterin in der vermeintlichen Männerdomäne Energie. Was hätte Ihnen ganz persönlich ein solcher Workshop gebracht, wenn Sie ihn nach Ihrem Studium genossen hätten?</strong></p>
<blockquote><p>Ganz richtig – mir haben diese Informationen gefehlt und meine Karriere war überhaupt nicht geplant oder durchdacht. Vieles erfolgte zufällig, ich hatte keine Strategie, kein „Bild meiner Zukunft“. Ebenso die Besonderheit, in dieser Männer dominierten Branche zu arbeiten und mich da durch zu setzen hat sehr viel Kraft gekostet und ich hätte mir zumindest ein paar Ideen und Ansätze gewünscht, wie ich da effizienter „durch komme“. Ich musste dies alles durch Erfahrung lernen, das hilft mir heute zwar sehr, doch in den jeweiligen Situationen hätte ich mir gewünscht, zumindest ein bisschen vorbereitet zu sein oder auch nur eine Ansprechpartnerin zu haben. Selbst im Großkonzern fühlte ich mich oft auf alleine mit meinen spezifischen Anliegen. Eine bessere Vorbereitung und Planung, dadurch auch eine bessere Strategie hätte mich vielleicht noch weiter gebracht – wer weiß.</p></blockquote>
<p><strong><br />
Was bieten Sie darüber hinaus noch an?<br />
</strong></p>
<blockquote><p>In jedem Workshop, in jedem Gespräch bekomme ich auch wieder neue Ideen, wie ich speziell Frauen auf dem Karriereweg unterstützen kann. So werde ich weitere Themen aufgreifen, wie z.B. „Männliches/weibliches Verhalten“ etc.<br />
Ich biete verschiedene Themen rund um den Komplex „Vertrieb“ an, wie z.B. Grundlagen, Gespräche am Telefon und Ähnliches. Daneben besetze ich das Thema „Kommunikation“ mit z. B.: „Sagen, hören, verstehen – ist doch ganz einfach“.<br />
Zudem kann ich für den Bereich Image, Persönlichkeit entweder in der Gruppe oder auch für Einzelne eine große Palette von „Dress-Code“, „Stil- und     Image-Beratung“ anbieten.</p>
<p>Da meine Ausbildung als Business Coach bald beendet ist, kann ich Coachees zu einer bestimmten Aufgabenstellung unterstützen und begleiten.</p></blockquote>
<p><strong>Wohin können sich Interessierte wenden?</strong></p>
<blockquote><p>Weitere Informationen und Angebote erhalten Sie unter:<br />
Email:   <script type="text/javascript">
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</script><span class="noscript">&#x69;&#x6e;&#102;&#111;ø&#122;&#x69;&#109;&#109;&#101;&#114;&#45;&#107;&#97;&#115;&#115;&#46;&#100;&#101;</span><br />
Tel:      06150-1079847</p>
<p>Ich freue mich über jede Anfrage und mein Anspruch ist es, die Workshops und andere Qualifikationsmaßnahmen auf den Kunden an zu passen. Dabei sind mir Methoden wichtig, die unmittelbar anwendbar sind und auch einen nachhaltigen Erfolg bieten.<br />
Dies gilt ebenso für das Coaching. Dort begleite ich den oder die Coachee in einer Veränderungssituation oder in Vorbereitung darauf, für seinen oder ihren langfristigen Erfolg.</p></blockquote>

	<p>Tags: <a href="http://blog.my-skills.com/tag/annette-zimmer-kass/" title="Annette Zimmer-Kass" rel="tag nofollow">Annette Zimmer-Kass</a>, <a href="http://blog.my-skills.com/tag/selbstmarketing/" title="Selbstmarketing" rel="tag nofollow">Selbstmarketing</a></p>

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		<title>Bildungsumfrage: Ergebnisse</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Apr 2011 14:06:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerald Petersen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Befragung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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		<description><![CDATA[Mehr als 500.00 Teilnehmer haben an der großen Bildungsumfrage teilgenommen. Die Meinung der Deutschen über die abgefragten Bildungsbereiche in Deutschland ist meistens sehr deutlich und zeugt von großer Unzufriedenheit in der Bevölkerung. Insgesamt erhielt das Bildungssystem von den Umfrageteilnehmern die Note 3,7, was einer Schulnote von 4+ entspricht. Kein optimales Ergebnis für ein rohstoffarmens Land, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mehr als 500.00 Teilnehmer haben an der großen <strong>Bildungsumfrage </strong>teilgenommen. Die Meinung der Deutschen über die  abgefragten Bildungsbereiche in  Deutschland ist meistens sehr deutlich  und zeugt von <strong>großer  Unzufriedenheit</strong> in der Bevölkerung. Insgesamt erhielt das Bildungssystem von den Umfrageteilnehmern die Note  3,7, was einer Schulnote von 4+ entspricht. Kein optimales Ergebnis für  ein rohstoffarmens Land, welches auf die Ideen- und Innovationskraft  der Bevölkerung setzen muss.</p>
<p>Mehr als 130.000 Umfrage-Teilnehmer haben den Fragebogen komplett  ausgefüllt. Nach den Initiatoren zeige das, &#8220;dass die Umfrage über Bildung in Deutschland den  Nerv der Deutschen getroffen hat.&#8221; Ich lese jedoch auch daraus, dass 370.000 Teilnehmer die Befragung abgebrochen haben. Warum nur?</p>
<p>Ein möglicher Grund sind die teilweise engeschränkten Antwortalternativen &#8211; zum Beispiel zur Frage, was die wichtigste Aufgabe im Bildungssystem ist. Antworten wie &#8220;Weiterentwicklung der Gesellschaft&#8221; oder &#8220;Innovationsfähigkeit sichern&#8221; oder &#8220;ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen&#8221; oder &#8220;bessere Chancen schaffen für alle&#8221; wurden nicht angeboten (siehe auch die Kommentare <a href="http://blog.my-skills.com/2011/02/14/zukunft-durch-bildung-deutschland-wills-wissen.html#comments" target="_self">hier</a>). Ich vermute, da sind viele enttäuscht ausgestiegen. Denn eine Antwort musste man geben, um weiter zu machen. Handelt es sich um einen handwerklichen Fehler oder um eine bewusste Manipulation? So landete die Antwort &#8220;Dass auch sozial Benachteiligte in unserer Gesellschaft aufsteigen können&#8221; auf Platz 1. Sicher ein ehrenwertes Anliegen, aber ebenso sicher nicht die <strong>Hauptaufgabe </strong>der Bildung.</p>
<p>Über 90% der  Teilnehmer haben sich für ein <strong>einheitliches </strong>Schulsystem für ganz  Deutschland ausgesprochen und wünschen sich entsprechende Reformen im deutschen  Bildungssystem. Das ist eine klare Ansage: Weg mit dem föderalen Bildungssystem!</p>
<p>Mehr als 80% sehen allerdings <strong>in der Politik keine  Reform-Bereitschaft</strong>. Kein Wunder, wenn jedes Land sein eigenes Bildungsministerium hat und seine eigenen Strukturen, dann hängen da sehr viele Posten dran. Das ärgert zwar den Steuerzahler, die Eltern und Schüler &#8211; aber die Funktionäre freuen sich.</p>
<p>Interessant ist auch, dass die Deutschen bereit  sind, mehr Geld, z.B. in Form von höheren Steuern, für Bildung  auszugeben. Das wiederum finde ich überraschend. Ich kann mir das nur so erklären, dass vor allem Menschen den Fragebogen ausgefüllt haben, die sich für das Thema Bildung besonders interessieren. Möglicherweise kommt hinzu, dass viele Teilnehmer keine oder wenig Steuern zahlen. Ich persönlich wäre ebenfalls bereit, mehr Steuern für bessere <strong>Bildung </strong>zu zahlen, aber nicht für ein aufgedunseneres Bildungssystem. Ausserdem würde ich die Bedingung stellen, dass an anderer Stelle Steuern gesenkt werden. Es kann ja nicht die Lösung für ALLES darin bestehen, einfach immer nur mehr Steuern zu erheben.</p>
<p>Alle Ergebnisse der Online-Bürgerbefragung als <a href="http://www.bildung2011.de/?lang=de&amp;mod=download" target="_blank">Download</a>.</p>

	<p>Tags: <a href="http://blog.my-skills.com/tag/befragung/" title="Befragung" rel="tag nofollow">Befragung</a>, <a href="http://blog.my-skills.com/tag/bildung/" title="Bildung" rel="tag nofollow">Bildung</a>, <a href="http://blog.my-skills.com/tag/bildungssystem/" title="Bildungssystem" rel="tag nofollow">Bildungssystem</a>, <a href="http://blog.my-skills.com/tag/ergebnisse/" title="Ergebnisse" rel="tag nofollow">Ergebnisse</a></p>

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