Google-Killer ist eine Ente

The Duck on the Sea by N.R. (cc)Da war die Aufregung groß. Medien (The Times, Spiegel Online u.v.m.) meldeten vor ein paar Tagen, Wikia und Amazon hätten sich zusammengetan, um den ultimativen Google-Killer zu starten – eine kommerzielle Suchmaschine, die mit Wikipedia-bewährter Schwarm-Intelligenz die qualitativ besseren Ergebnisse liefert. Wikiasari solle die sozial-kommerzielle Wunder-Suchmaschine heißen.

Das ist natürlich ein heißes Thema für uns Internet-Affine und so wurde die Sau auch gleich durch das Dorf die Blogosphäre getrieben. Viele male wurde genüsslich der Wikipedia-Gründer Jimmy Wales zitiert, Google liefere oft „nichts als Spam und nutzloses Zeug“.

Wikia stellt die Dinge nun richtig:

Amazon? Amazon has nothing to do with this project. They are a valued investor in Wikia, Inc., but people are really speculating beyond the facts. This search engine project has nothing to do with Amazon’s A9, etc.

Wikisearch? This project has also nothing to do with the screenshot TechCrunch are running (which belongs to Wikisearch), and this search project has nothing to do with Wikipedia.

Wikiasari? Wikiasari is not and will not be the name for the free search engine we’re developing. It was the name of a former project (…).

Aber wo Rauch ist, ist auch Feuer.

Oder eine Nebelkerze.

3 Responses to “Google-Killer ist eine Ente”


  • Hallo,

    das finde ich aber schade, dass es keine Wikiasari geben soll. Es wird Zeit, das sich ein neues Suchkonzept sich durchsetzt. Oder wie siehst Du das?

  • Gerald Petersen [www]

    Ich verstehe das so, dass es ein neues Suchkonzept geben wird. Wikia gibt zu, dass sie daran arbeiten. Aber ohne Beteiligung von Amazon, und das Projekt von Wikia wird nicht Wikiasari heißen. Wenn das neues Konzept Erfolg hat (wovon ich mal ausgehe), wird allerdings meiner Ansicht nach Google damit nicht “gekillt”. Es wird eher ein zusätzliches Angebot sein.

  • Ich denke auch, es erfolgt eine Ergänzung und keine Verdrängung auf dem Markt. Das Know-How von Google und Co. schüttelt man mal nicht ebend aus dem Ärmel, denn selbst MSN mit seinen Milliardeninvestitionen hat es schwer auch nur Anschluss zu halten. Die Frage ist wohl eher wie stark sich die Branche wandeln wird, oder?

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