Insights for Search


Hobbysozialwissenschaftler aller Welt vereinigt Euch und zwar auf der Seite Google Insights for Search. Hier kann man „Sehen, wonach die Welt sucht“ und daraus interessante Thesen ableiten. Google stellt seine seit dem Jahr 2004 gesammelten Daten zur Verfügung. Man kann diese Daten zeitlich und räumlich filtern und Häufigkeiten unterschiedlicher Suchbegriffe entlang der Zeitachse vergleichen.

Nicht nur für Marketingabteilungen der Konzerne ein schönes Instrumentarium, um zu schauen, wie die Suchanfragen vor und nach Kampagnen zu- und abgenommen haben, auch Ökonomen erfreuen sich daran Zusammenhänge mittels der google Daten zu finden. Geben vermehrt Menschen „Jobsuche“, „Stellenmarkt“ oder „Arbeitsamt“ ein, könnte dies ein Indikator für unsichere Jobs und für ein zukünftiges Steigen der Arbeitslosenzahlen sein.

Die Immobilienmarktentwicklung in einem Bundesland lässt sich ebenfalls untersuchen. Man kann ja mal schauen, was dabei herauskommt, wenn die Suchbegriffe Hauskauf, Hausfinanzierung und Immobiliengesuche nach Häufigkeit miteinander verglichen werden. Einzelhändler können die Eingabe der Marken ihrer Produkte vergleichen. Und das herunter gebrochen bis auf die Stadt, in der der Einzelhandel seinem Geschäft nachgeht. Er kann lernen, welche Produkte vermehrt nachgesucht werden und demnach sein Lager einrichten. Geben Suchende die Begriffe „Schluckbeschwerden“, „Schüttelfrost“ oder „Kopfweh“ stark vermehrt an einem bestimmten Ort ein, können wir davon ausgehen, dass es dort bald eine Grippewelle gibt.

Wir wünschen viel Spaß beim Auffinden weiterer interessanter Zusammenhänge.


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